HiBy bringt den tragbaren HiFi-Player RS2 II mit der Flaggschiff-Architektur DARWIN III auf den Markt.

19.10.2026

LEWES, Delaware, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- HiBy hat offiziell den RS2 II vorgestellt, einen kompakten tragbaren Hi-Fi-Player mit der DARWIN III-Audioarchitektur der dritten Generation, die auch im Flaggschiffmodell RS8 II zum Einsatz kommt. Der RS2 II wurde für Audiophile entwickelt, die Klang auf Flaggschiff-Niveau in einer kleineren und tragbareren Form suchen, und kombiniert HiBys proprietäre R2R-Technologie, eine vollsymmetrische Analogstufe, HiByOS und flexible Anschlussmöglichkeiten.

hiby rs2 ii poster - 2 versions

Das Herzstück des RS2 II ist die DARWIN III Architektur, die von einer neu entwickelten FPGA-Digital-Engine mit mehr als 35K Logikeinheiten und 40 Hochgeschwindigkeits- und Hochleistungs-DSP-Einheiten angetrieben wird. Diese Verarbeitungsplattform bietet die Rechenleistung, die für HiBys einstellbare reine FIR-Filter, mehrere DARWIN-Filter, Oberwellensteuerung, NOS/OS-Umschaltung und native DSD-Verarbeitung erforderlich ist.

Die Digital-Analog-Wandlung wird durch ein hochpräzises R2R Widerstandsnetzwerk realisiert. Hochgeschwindigkeits-Elektronikschalter steuern das Widerstandsnetzwerk an, um digitale Signale in entsprechende analoge Spannungspegel umzuwandeln. Dies trägt dazu bei, hochfrequentes Rauschen, das durch digitale Modulation entsteht, zu reduzieren und gleichzeitig eine natürliche, transparente und musikalische Wiedergabe zu gewährleisten.

Die analoge Stufe verwendet eine vierstufige OPA1612 Signalkette. Ein OPA1612 übernimmt die Tiefpassfilterung nach der DAC-Stufe, ein weiterer sorgt für die Stromverstärkung nach der Lautstärkeregelung, während zwei zusätzliche OPA1612-Bausteine eine vollständig symmetrische Spannungsverstärkungsstufe bilden. Am Kopfhörerausgang sorgen vier erstklassige OPA1622 -Verstärker für eine unabhängige Vierkanal-Stromverstärkung und damit für verbesserte Dynamik, Kontrolle und Kompatibilität mit Mehrtreiber-Ohrhörern.

Die RS2 II ist zudem kompakter als ihr Vorgänger. Die Standardausführung aus Aluminiumlegierung wiegt nur 156g und zeichnet sich durch eine dunkelgrüne Lackierung mit einer Rückseite im Hahnentrittmuster aus. Im Vergleich zum ursprünglichen RS2 wurde die Anzeigefläche um 45 % und die Auflösung um 122 % erhöht. Das neue 3,55-Zoll-Display mit einer Auflösung von 480 × 800 bietet zusammen mit schmaleren Rändern ein deutlich verbessertes visuelles Erlebnis. Eine verbesserte Dual-Core-Plattform X1600E steigert die Systemreaktionsfähigkeit zusätzlich.

Mit HiBys eigenem Betriebssystem HiByOS unterstützt der RS2 II Koaxialausgang, Line Out und USB-DAC-Funktionalität. Zwei microSD-Kartensteckplätze unterstützen bis zu 4 TB erweiterbaren Gesamtspeicher.

Die HiBy RS2 II Aluminum Alloy Edition kostet US$439 und ist als Standard-Serienmodell erhältlich. Die Limited Brass Edition kostet 549 US-Dollar und wird voraussichtlich im Oktober erhältlich sein. Die weltweite Produktion ist auf nur 500 Einheiten beschränkt.

Kontakt

William Yueng

bd@hiby.com

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.