SHANGHAI, 20. September 2026 /PRNewswire/ -- Die HUAWEI CONNECT 2026 wurde in Shanghai eröffnet; parallel dazu fand der HUAWEI AIDC Facility Summit statt. Huawei stellte seine netzinteraktive AIDC-Lösung vor und setzte damit neue Maßstäbe für KI-Infrastrukturen, um die Anzahl der Token pro Watt zu maximieren.

Hou Jinlong, Director of the Board von Huawei und President von Huawei Digital Power, hielt die Eröffnungsrede auf dem Gipfel. Er stellte vier Erkenntnisse zu architektonischen Innovationen und systematischem Design vor, mit denen sich die Herausforderungen hinsichtlich AIDC-Konstruktion – wie Stromversorgung, Stromqualität, Rack-Stromversorgung und Wärmeableitung sowie die technische Umsetzung – bewältigen lassen.
Erstens sorgen eine innovative Stromversorgungsarchitektur und eine Flüssigkeitskühlung für eine stabile Stromversorgung und eine effiziente Wärmeableitung, was zu umfassender Zuverlässigkeit und Effizienz führt. Zweitens gleicht ein mehrschichtiges Hybrid-Energiespeichersystem lokale Stromschwankungen aus und verbessert so die AIDC-Stromqualität und -Netzverträglichkeit. Drittens ermöglichen die Synergie von Strom und Rechenleistung sowie die Wechselwirkung zwischen Erzeugung und Verbrauch die Transformation von AIDCs von starren Lasten zu einem integralen Bestandteil des neuen Energiesystems. Viertens verkürzen Innovationen in der Konstruktion sowie modulare, vorgefertigte und produktbasierte Lieferkonzepte die Vorlaufzeit erheblich.
Herr Hou betonte, dass die Maximierung der Token pro Watt und die Minimierung der Kosten pro Token die zentrale Wettbewerbsstärke von Rechenzentren sein werden.
Huawei stellt seine Grid-Interactive-AIDC-Lösung vor

Bob He, Vice President von Huawei Digital Power, erklärte, dass das Stromnetz mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien zunehmend Merkmale der Leistungselektronik aufweise. Angesichts der raschen und starken Leistungsschwankungen bei KI-Workloads sind Rechen- und Energieinfrastruktur nicht mehr voneinander getrennt, sondern eng aufeinander abgestimmt. Durch den Einsatz von „3+1"-Innovationen entwickelt Huawei eine netzinteraktive AIDC-Lösung, die sich durch hohe Zuverlässigkeit, Energieeffizienz, schnelle Bereitstellung und Netzverträglichkeit auszeichnet, um die Anzahl der Token pro Watt zu maximieren.
Im Wattbereich schlägt Huawei eine zukunftsorientierte MIMO-Stromversorgungsarchitektur vor. Um den Herausforderungen der Branche zu begegnen, hat Huawei die netzinteraktive Lösung „AIDC 1.0" auf den Markt gebracht. Durch die Integration netzfreundlicher USV-Anlagen, intelligenter Lithium-Batterien und netzbildender Energiespeichersysteme ermöglicht die Lösung es AIDCs, sich an das Stromnetz anzupassen und dieses zu unterstützen und gleichzeitig Schwankungen bei der KI-Auslastung auszugleichen. Im Bereich der Wärmeableitung hat Huawei ein KI-gestütztes Flüssigkeitskühlsystem auf den Markt gebracht, das den Zustand der Betriebsflüssigkeiten vorhersagt und die vorausschauende Wartung erleichtert.
Laut Herrn He liegt der einzigartige Vorteil von Huawei in seinen End-to-End-Kompetenzen im Energiebereich und seinen Full-Stack-KI-Fähigkeiten.
Synergie zwischen Rechenleistung und Stromversorgung: eine solide Grundlage für das Zeitalter der KI schaffen
Der Boom im Bereich der KI hat zu einem starken Anstieg der Token geführt, was höhere Anforderungen an die KI-Infrastruktur stellt. Xia Qin, leitender Experte für die Strategieplanung im Bereich Computing bei Huawei, wies darauf hin, dass sich AIDC in Richtung einer integrierten, koordinierten Architektur aus Rechenleistung, Netzwerk und Speicher entwickle und dass Energie für die Infrastruktur von grundlegender Bedeutung sei. Ein äußerst zuverlässiges, energieeffizientes und schnell einsetzbares Energiesystem ermöglicht den zuverlässigen Betrieb von Hyperscale-KI-Rechenclustern und schafft damit eine solide Grundlage für groß angelegte Trainings- und Inferenzprozesse im Zeitalter der agentenbasierten Systeme.
Herkömmliche Rechenzentren stehen nur in begrenztem Umfang mit dem Stromnetz in Verbindung. KI-Workloads sind jedoch anfällig für häufige Änderungen, die leicht zu Problemen im Netzbetrieb führen können, wie beispielsweise Netzausfälle und instabile Breitbandschwingungen. Josh Chen, Gründer und Vorstandsvorsitzender der VNET Group, erklärte, dass Energiequellen, Campusgelände und Gebäude neu definiert werden können, um eine gegenseitige Unterstützung zwischen den Energiequellen, eine bedarfsgerechte Steuerung innerhalb der Campusgelände und die Gleichstromversorgung der Gebäude zu ermöglichen. Dadurch entsteht ein neues Stromversorgungssystem, dessen Kern die direkte Anbindung an Ökostromnetze und aktive Mikronetze bildet und das eine zuverlässige und stabile Stromversorgung für AIDC im GW-Bereich gewährleistet.
Lin Hai, Geschäftsführer des Intelligent Computing Center der SenseCore Business Group bei SenseTime, erläuterte auf dem Gipfel die Entwicklung der Effizienz des intelligenten Rechenbetriebs von SenseTime vom PUE- zum TPW-Standard. SenseCore treibt die Transformation von Rechenzentren voran – weg von einem auf Power Usage Effectiveness (PUE) ausgerichteten Energieeffizienzmanagement hin zu einem End-to-End-Effizienzmanagement, bei dem die Token pro Watt im Mittelpunkt stehen. Dabei wird der Stromverbrauch direkt mit der Token-Produktion verknüpft, wobei die gesamte Kette von Kraftwerken und Stromnetzen bis hin zu Rechenzentrums-Rack-Diensten, Cloud-Computing-Diensten und Modellierungsdiensten abgedeckt wird. Diese Kennzahl spiegelt das Wesen der KI-Produktion wider. Durch eine durchgängige Optimierung hat SenseCore den TPW um 80 % verbessert.
Auf der HUAWEI CONNECT 2026 stellte Huawei seine netzinteraktive AIDC-Lösung und seine Komplettlösung für KI-Inferenz vor, um eine äußerst zuverlässige, energieeffiziente und schnell bereitstellbare Recheninfrastruktur für KI-Cluster zu schaffen.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.