LE CASTELLET, Frankreich, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Geely Cyan Racing sicherte sich beim dritten Lauf der Kumho FIA TCR World Tour 2026 auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich drei Podiumsplätze, wobei Santiago Urrutia seine Führung in der Fahrerwertung verteidigte. Der Geely Preface TCR wurde bei extremer Sommerhitze auf der FIA-Grade-1-Strecke auf die Probe gestellt und zeigte dabei ein konstantes Tempo: Yann Ehrlacher belegte im ersten Rennen den zweiten Platz, während Ma Qinghua und Urrutia im zweiten Rennen gemeinsam auf dem Podium standen.

Von der Rennstrecke auf die Straße: Synergien zwischen CMA und Ingenieurwesen
Das Herzstück der Teamleistung ist der Geely Preface TCR, der auf der erstklassigen „Compact Modular Architecture" (CMA) von Geely basiert und unter Einsatz bewährter Motorsport-Expertise entwickelt wurde. Die CMA-Plattform bewies bei der extremen Sommerhitze auf dem Paul-Ricard-Kurs eine außergewöhnliche Langlebigkeit und hielt den hohen Anforderungen an das Wärmemanagement und die allgemeine Zuverlässigkeit stand. Die Leistungsdaten von der Rennstrecke könnten zur Serienentwicklung bei Geely beitragen und so einen Technologietransfer vom Motorsport auf Serienfahrzeuge ermöglichen.
Strategische Präsenz: Die Marktdurchdringung in Europa vorantreiben
Geely Auto nutzte diese Dynamik und beschleunigte seine Expansion in Europa im ersten Halbjahr 2026 erheblich, wodurch der Kontinent zu einem entscheidenden Motor für sein globales Wachstum wurde. Das Unternehmen bewies bemerkenswerte operative Flexibilität und gelangte innerhalb von 45 Tagen erfolgreich in sieben europäische Märkte, darunter Deutschland, Spanien, die Niederlande und Frankreich.
Um diese Marktpräsenz aufrechtzuerhalten, wurden nun in über 20 europäischen Ländern Flaggschiffmodelle wie der Geely E5 (EX5) und der Geely STARRAY EM-i eingeführt. Geely hat sein kommerzielles Ökosystem gestärkt, indem es strategische Vertriebspartnerschaften mit führenden Autohausgruppen in Portugal, Österreich und der Schweiz eingegangen ist.
Langfristiges Denken in der Praxis: Stärkung der lokalen Kapazitäten
Geely verfolgt eine auf Langfristigkeit ausgerichtete Unternehmensphilosophie und konzentriert sich auf eine qualitativ hochwertige, für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit europäischen Partnern. Dieses Engagement wird durch umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur untermauert, darunter ein neues Ersatzteil-Vertriebszentrum in Amsterdam (Niederlande), mit dem ein Logistiknetzwerk für die Niederlande, Frankreich und weitere Länder aufgebaut wird.
Globale Wachstumsdynamik: Position als globaler Innovator gestärkt
Die Fortschritte in Europa spiegeln die allgemeine globale Wachstumsdynamik von Geely wider. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das Unternehmen mit 474.228 im Ausland verkauften Fahrzeugen einen Rekordwert. Das entspricht einem Anstieg von 158 % gegenüber dem Vorjahr und übertrifft bereits den gesamten Auslandsabsatz des Jahres 2025.
Der Motorsport der Spitzenklasse dient Geely als verlässlicher Anker, um in reifen Märkten technische Anerkennung zu erlangen. Durch die Umsetzung einer integrierten Strategie, die auf im Rennsport bewährter Technologie, wettbewerbsfähigen Produktportfolios und lokal angepassten operativen Kapazitäten basiert, arbeitet das Unternehmen auf die Globalisierung der gesamten Wertschöpfungskette hin.
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Bei der Verleihung des BRICK AWARD 26 in Wien hat ein vietnamesisches Projekt den Ton für die internationale Ziegelarchitektur vorgegeben: Der Đạo Mẫu-Tempel mit angeschlossenem Museum wurde mit dem Grand Prize ausgezeichnet. Das Gebäude, das laut Veranstalter CO2-negativ errichtet wurde, setzt auf lokale Tonziegel und gilt als besonders ressourcenschonend. Die Gala in der österreichischen Hauptstadt zeigte, wie weit das Spektrum zeitgenössischer Keramikarchitektur inzwischen reicht – von religiösen Stätten in Asien bis zu Industrieanlagen in Lateinamerika.
Der BRICK AWARD wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben und versteht sich als herstellerunabhängige Plattform für Architekturbüros, die mit Ziegeln und Keramik arbeiten. Ausrichter ist der Baustoffkonzern Wienerberger, der mit dem Preis ein internationales Netzwerk von Pionieren der Ziegelarchitektur bündelt. Prämiert wird in fünf Kategorien: „Feeling at home“ für Einfamilienhäuser und kleinere Projekte, „Living together“ für städtische Wohnanlagen, „Working together“ für Gewerbe- und Industriebauten, „Sharing public spaces“ für öffentliche Gebäude und Räume sowie „Building outside the box“ für besonders innovative Ansätze.
Auf der Ebene der Einzelkategorien spiegelten die diesjährigen Gewinner zentrale Branchentrends wider. In der Kategorie „Feeling at home“ wurde ein offenes Einfamilienhaus auf Mallorca ausgezeichnet, das mithilfe speziell gesetzter Wände den Meerblick maximiert und zugleich Privatsphäre schafft. „Living together“ entschied ein gemischt genutztes Gebäude in Barcelona für sich, das nachhaltige Ziegel mit einem sozialen Innenhof kombiniert und damit auf dichte, aber gemeinschaftlich orientierte Stadtentwicklung setzt. In „Working together“ ging die Auszeichnung an ein Lager- und Bürogebäude in Mexiko, das lokale Keramik und vulkanisches Material integriert und so industrielle Nutzung und regionale Baustoffe verbindet.
Erstmals vergab die Jury zusätzlich einen Sonderpreis für innovatives gemeinschaftliches Wohnen. Dieser ging an ein Projekt in Belgien, das wiederverwendete Ziegel einsetzt, um eine nachhaltige Nachbarschaft zu schaffen. Der Fokus auf Recycling, CO2-Reduktion und lokale Materialien zieht sich damit durch zentrale Gewinnerprojekte des BRICK AWARD 26. Für Wienerberger, dessen Aktie zum Zeitpunkt der Meldung bei 22,71 Euro notierte, schärft die Auszeichnung zugleich das Profil als global vernetzter Akteur im Bereich Ziegel- und Keramiklösungen – mit dem nächsten Termin im Finanzkalender, der Quartalsmitteilung am 12. August 2026, bereits in Sichtweite.