GAC stellt den AION UT in Dänemark und Norwegen vor - parallel zu Probefahrten in Österreich

24.09.2026

AMSTERDAM und KOPENHAGEN, Dänemark, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- GAC hat seine Marke und den AION UT in Dänemark und Norwegen vorgestellt. Parallel dazu fand in Österreich eine separate öffentliche Probefahrtveranstaltung mit dem AION UT und dem AION V statt. Bei beiden Veranstaltungen wurden die Markteinführungen mit der Möglichkeit für europäische Medienvertreter und Kunden verbunden, die Fahrzeuge selbst zu erleben.

Die gemeinsame Einführungsveranstaltung fand am 17. September in Kopenhagen statt und brachte Journalisten aus Dänemark und Norwegen zu einer Marken- und Produktvorstellung sowie einer kurzen Probefahrt zusammen. Electric Way, die Importgesellschaft der Sulland Group, ist für den Import und Vertrieb von GAC in beiden Ländern verantwortlich; Informationen zu lokalen Preisen und zum Händlernetz werden in separaten Marktankündigungen bekannt gegeben.

In Österreich fand am 18. und 19. September eine zweitägige Veranstaltung im Atelier 7121 und bei NILS am See statt. Der AION UT und der AION V standen zur Besichtigung und für Probefahrten zur Verfügung. Eine öffentliche Anmeldung ergänzte ein Programm, das sich an Medien, Flottenkunden, potenzielle Händler und Verbraucher richtete, wodurch die Veranstaltung ein breiteres Publikum über die Automobilpresse hinaus erreichte.

Der AION UT ergänzt die europäische Modellpalette von GAC um ein kompaktes Elektro-Fließheckmodell. Das vom GAC-Team in Mailand entworfene Fahrzeug ist 4.270 mm lang, hat einen Radstand von 2.750 mm und verfügt über einen 440 Liter großen Kofferraum. Bei umgeklappten Rücksitzen erweitert sich das Kofferraumvolumen auf 1.600 Liter. Die europäische Ausstattungsvariante bietet eine WLTP-Reichweite von bis zu 430 km, während die Fahrwerksabstimmung auf europäische Fahrbedingungen zugeschnitten ist. Zur Ausstattung gehören eine Wärmepumpe und ein 14,6-Zoll-Touchscreen mit Apple CarPlay und Android Auto.

Der AION UT erhielt zudem bei der Euro-NCAP-Bewertung 2026 eine Fünf-Sterne-Bewertung. Zu den Fahrerassistenzsystemen gehören eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, eine automatische Notbremsfunktion und ein Spurhalteassistent.

Die Markteinführungen in Dänemark und Norwegen sowie die österreichische Testfahrtveranstaltung sind Teil der umfassenderen europäischen Expansion von GAC. Die regionalen Aktivitäten des Unternehmens umfassen das Design in Mailand, die Fahrzeugmontage in Österreich, die Koordination von Amsterdam aus und die Teilelogistik in Rotterdam. Durch die Kombination dieser Kompetenzen mit lokalen Vertriebs- und Servicepartnern baut GAC die operative Unterstützung auf, die erforderlich ist, um seine Fahrzeuge zu den europäischen Kunden zu bringen.

Weitere Informationen zu GAC finden Sie unter https://www.gacgroup.com/en-eu.

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ÖBB-Deal in Wien-Mitte: Bahnanlagen und Immobilie wieder in einer Hand

08.10.2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.

Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.

Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.

Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.