GUANGZHOU, China, 18. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Am 15. Oktober wurde in Guangzhou die 140. China Import and Export Fair (Canton Fair) eröffnet. Die Canton Fair, die auf eine 70‑jährige Geschichte zurückblickt und als „Chinas Messe Nummer eins" gilt, bietet Händlern aus aller Welt wichtige Einblicke in China und dient GAC zugleich als eine von mehreren Plattformen, um Kontakte in aller Welt zu knüpfen. Für internationale Einkäufer dient GAC nicht nur als Beschaffungsplattform, sondern auch als vertrauenswürdige Anlaufstelle, um Innovationen der chinesischen Automobilindustrie kennenzulernen und langfristige lokale Partnerschaften aufzubauen. GAC nahm 2012 erstmals an der Messe teil und hat seitdem insgesamt 30-mal daran teilgenommen. Gemeinsam mit der Canton Fair hat GAC miterlebt, wie sich „Made‑in‑China"-Produkte zu chinesischen Weltmarken entwickelt haben.
Dieser Wandel zeigt sich im Verlauf der globalen Expansion von GAC an stetig steigenden Absatzzahlen. Der Auslandsabsatz belief sich im Jahr 2024 auf 90 000 Einheiten, erreichte im Jahr 2025 130 000 Einheiten und überstieg im Zeitraum Januar bis September 2026 197 000 Einheiten, was einem Anstieg von 138,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. GAC arbeitet mit Hochdruck daran, sein Jahresziel von 300 000 im Ausland verkauften Fahrzeugen zu erreichen. GAC hat den Wandel vom „Produktexport" hin zu einer „systematischen globalen Expansion" vollzogen.
Am Stand von GAC präsentierten XT80, AION i60 und AISTALAND GX7 Technologien für intelligentes Fahren, die drei elektrischen Kernsysteme Batterie, Elektromotor und elektronische Steuerung sowie hochwertige Fahrzeuginnenräume. Im Bereich für das Energieökosystem wurden ultraschnelle DC-Ladesäulen, intelligente 7-kW-Heimladegeräte, elektrische Antriebseinheiten mit mehreren integrierten Komponenten sowie Technologien zur Kombination von Photovoltaik, Energiespeicherung, Laden und Batteriewechsel präsentiert, um der Reichweitenangst entgegenzuwirken. Der Eröffnungstag lockte Käufer aus Südostasien, dem Nahen Osten, Europa, Lateinamerika und Afrika an. Beim Musik- und Kulinarikfestival schuf GAC drei immersive Bereiche, die intelligente Mobilität, kantonesische Küche, Camping und Sport miteinander verbanden. Die Fahrzeuge XT80, AION N60, GAC S7 und AISTALAND GT7 boten den Rahmen für Lifestyle-Erlebnisse, bei denen die Gäste Morgentee und Spezialitäten aus aller Welt genießen sowie immaterielles Kulturerbe erleben konnten.
GAC wird seine Strategie ONE GAC 2.0 weiter vorantreiben, seine Geschäftstätigkeit vor Ort stärken sowie seine globale Präsenz systematisch ausbauen. Als Hommage an das 70-jährige Jubiläum der Canton Fair und als neues Aushängeschild der chinesischen Automobilindustrie wird GAC dazu beitragen, die intelligente Fertigung Chinas auf die Weltbühne zu bringen.
Weitere Informationen zu GAC finden Sie auf https://www.gacgroup.com/en oder folgen Sie uns in den sozialen Medien.

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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.