SHANGHAI, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der in Shanghai ansässige Schwermaschinenhersteller ZPMC hat für fünf seiner Produktionsstandorte die Level-3-Zertifizierung (Integrationsstufe) gemäß dem nationalen Reifegradmodell für intelligente Fertigung in China erhalten. Mit dieser Auszeichnung wird die Fähigkeit von Betrieben gewürdigt, digitale Systeme durch datengestütztes Produktionsmanagement in die Fertigungsprozesse zu integrieren. Der erste der fünf Standorte erhielt Anfang dieses Jahres die Level-3-Zertifzierung, die übrigen vier haben die entsprechenden Audits in den letzten Wochen durchlaufen.
Das als CMMM (China Manufacturing Maturity Model) bekannte Zertifizierungsrahmenwerk wird vom China Electronics Standardization Institute unter der Leitung des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie verwaltet. Die Bewertung umfasst die strategische Planung, die Prozessgestaltung, das Anlagenmanagement, den Produktionsbetrieb, den Energieverbrauch und die Sicherheitsvorschriften.
Im Falle von ZPMC bestätigten die Audits, dass an den fünf Standorten des Unternehmens die zentralen Informationssysteme – darunter die Unternehmensressourcenplanung, das Produktlebenszyklusmanagement, die Fertigungsabläufe und das Lieferantenbeziehungsmanagement – mit den Anlagen in der Fertigung vernetzt sind. Anstatt nach voreingestellten Maschinenbefehlen zu arbeiten, stützen sich die Werke nun auf Echtzeit-Betriebsdaten, um Entscheidungen zu treffen, Produktionsabläufe anzupassen und die Leistung der Anlagen zu optimieren.
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Die österreichische Steyr Motors AG baut ihr Geschäft im Bereich autonomer Verteidigungs- und Sicherheitssysteme aus und setzt damit auf einen der am schnellsten wachsenden Segmente der Rüstungsindustrie. Nach bereits realisierten Anwendungen in unbemannten Überwasserfahrzeugen (USV) kommen die Hochleistungsmotoren des Unternehmens nun auch in modernen unbemannten Bodenfahrzeugen (Unmanned Ground Vehicles, UGV) zum Einsatz. Im Zentrum steht dabei die Plattform CORNUS des slowenischen Spezialisten RTC, die künftig mit Antriebstechnologie von Steyr Motors ausgestattet wird.
Das CORNUS-UGV ist als modulare Plattform für anspruchsvolle Einsätze in militärischen und sicherheitsrelevanten Umgebungen ausgelegt. Es lässt sich flexibel für unterschiedliche Missionen konfigurieren, darunter Aufklärungsaufgaben, Logistiktransporte in schwierigem Gelände, die mobile Energieversorgung im Feld sowie die unmittelbare Unterstützung von Einsatzkräften. In all diesen Anwendungen sind Zuverlässigkeit, Robustheit und Ausfallsicherheit zentrale Anforderungen – Bereiche, in denen Steyr Motors auf jahrzehntelange Erfahrung aus Marine-, Spezialfahrzeug- und Defense-Anwendungen verweist.
Der Schritt in den UGV-Markt erfolgt vor dem Hintergrund eines breiten Trends hin zu autonomen und unbemannten Systemen. Weltweit investieren Streitkräfte verstärkt in autonome Aufklärungsplattformen, unbemannte Logistikfahrzeuge, ferngesteuerte Schutzsysteme und maritime Robotik, um Risiken für Soldaten zu verringern und gleichzeitig die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ein jüngstes Beispiel für die wachsende Bedeutung solcher Technologien ist eine US-Rettungsaktion in der Straße von Hormus, bei der unbemannte Überwasserfahrzeuge zum Einsatz kamen und damit die Relevanz autonomer Fahrzeugplattformen unterstrichen haben.
Branchenanalysen veranschlagen das Volumen des globalen Marktes für unbemannte Systeme bis zum Jahr 2033 auf mehr als 67 Milliarden US-Dollar. Steyr Motors sieht sich als Technologiezulieferer gut positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Das Unternehmen betont, dass das Wachstumspotenzial aus autonomen Defense-Lösungen im aktuellen Auftragsbestand erst in Ansätzen abgebildet ist. Der Einstieg in das CORNUS-Programm gilt vor diesem Hintergrund als weiterer Baustein, um die Präsenz im Zukunftsmarkt unbemannter Systeme deutlich auszubauen.