FP Markets: Healeys erster Haushaltsplan rückt britische Staatsanleihen in den Fokus

26.10.2026

LIMASSOL, Zypern, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der britische Finanzminister John Healey wird am Mittwoch um 12:30 Uhr GMT seinen ersten Herbsthaushaltsplan vorlegen, was ihm und Premierminister Andy Burnham die Gelegenheit bietet, ihre Steuer- und Ausgabenpläne darzulegen. Im Anschluss an Healeys Rede wird das Amt für Haushaltsverantwortung (Office for Budget Responsibility) seinen Fünfjahresausblick für Wirtschaft und Finanzen veröffentlichen.

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Zwar gab es weniger hektische Spekulationen als vor früheren Haushaltsplänen, doch ist das Umfeld für Healey zweifellos herausfordernd. Die Kreditkosten verharren auf dem höchsten Stand seit Jahrzehnten, die Ausgaben des öffentlichen Sektors liegen auf historischem Niveau und die Steuereinnahmen erreichen Rekordhöhen. Höhere Energiepreise im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben zudem den in der Frühjahrsprognose veranschlagten finanzpolitischen Spielraum von schätzungsweise rund 20 Milliarden Pfund geschmälert – möglicherweise auf nur noch 10 Milliarden Pfund.

Burnham hat sich verpflichtet, den „Triple Lock" für die Renten während dieser Legislaturperiode beizubehalten, hat jedoch Pläne angekündigt, ihn ab April 2030 durch einen „Double Lock" in Höhe der Inflationsrate oder 2,5 % zu ersetzen, sofern die Labour-Partei die nächsten Wahlen gewinnt. Von Healey wird zudem erwartet, dass er sich an die von der ehemaligen Finanzministerin Rachel Reeves festgelegten Haushaltsregeln hält, die versprochen hatte, weder die Einkommensteuer noch die Sozialversicherungsbeiträge noch die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Da wichtige Einnahmequellen vorerst auf Eis gelegt sind, wird sich Healey wahrscheinlich auf die Wirtschaft und die Sozialpolitik konzentrieren.

Berichten zufolge wird der Haushalt vor allem auf Unternehmenssteuern und Ausbildungsplätze ausgerichtet sein und möglicherweise auch eine Bankenabgabe beinhalten. Die Regierung könnte den Gesundheitsanteil des „Universal Credit" für unter 25-Jährige kürzen – ein Schritt, der unter den Labour-Abgeordneten für Kontroversen sorgen könnte. Zudem wird ein gezieltes Paket zur Entlastung bei den Lebenshaltungskosten erwartet.

Aaron Hill, Chefmarktanalyst bei FP Markets , erklärte: „Für Händler und Investoren werden die Renditen britischer Staatsanleihen genau beobachtet werden. Meiner Ansicht nach wird die Reaktion des GBP davon abhängen, was die Renditebewegungen antreibt: ein wachstumsgetriebener Anstieg (positiv für das GBP) oder ein risikogetriebener Anstieg (negativ für das GBP)".

Britische Vermögenswerte werden während des Haushaltsplans im Fokus stehen. Glücklicherweise können Anleger bei FP Markets CFDs auf britische Staatsanleihen, eine breite Palette von GBP-Währungspaaren und wichtige britische Aktienindizes handeln – und das alles über erstklassige Handelsplattformen.

Informationen zu FP Markets:

FP Markets ist ein weltweit tätiger, mehrfach regulierter und preisgekrönter Broker, der 2005 in Sydney, Australien, gegründet wurde. Der Broker bietet über 10 000 CFD-Instrumente in sieben Anlageklassen an, die auf branchenführenden Plattformen verfügbar sind, darunter MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView und cTrader.

FP Markets unterliegt der Aufsicht der Australian Securities and Investments Commission (ASIC), der Financial Services Authority (FSA) der Seychellen, der Financial Sector Conduct Authority (FSCA) Südafrikas und der Capital Markets Authority (CMA) Kenias.

Weitere Informationen finden Sie auf www.fpmarkets.com

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Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.