PARIS, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am Rande des ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaftslaufs in Berlin absolvierte der vietnamesische Elektroautohersteller VinFast mit seinem vollelektrischen Spitzenmodell VF 8 die Strecke des „E-Cannonball 2026". Die Rallye umfasste eine Etappe auf dem Flugplatz Berlin-Tempelhof, wo die Teilnehmer Zugang zur Formel-E-Strecke und zu den Fanbereichen hatten.
Ein Team des autorisierten VinFast-Händlers Autohaus Schachtschneider aus Potsdam nahm am E-Cannonball teil, welcher von den Veranstaltern als die größte E-Mobilitäts-Rallye ihrer Art in Europa bezeichnet wird. Die Strecke umfasste Stadtfahrten, Landstraßen und Sonderprüfungen im Rahmen des Formel-E-Wochenendes in Berlin.
„Der VF 8 hat sich auf der abwechslungsreichen Strecke bestens bewährt und vereinte eine beruhigende Reichweite, einfache, intuitive Bedienung und Navigation in den Berliner Straßen mit beeindruckendem Komfort, Platzangebot und Leistung auf schnelleren Straßen", sagte Fabian Beck, Marketingleiter beim Autohaus Schachtschneider. „Auch das große öffentliche Interesse an dem Fahrzeug während der gesamten Veranstaltung hat uns sehr gefreut."
Der 2017 ins Leben gerufene E-Cannonball hat sich zu einer bedeutenden Plattform für Elektromobilität entwickelt, die die Leistungsfähigkeit von Elektrofahrzeugen im Alltag mit der Faszination des internationalen Motorsports verbindet.
Der von Pininfarina entworfene VF 8 ist in den Ausstattungsvarianten Eco und Plus erhältlich. Beide Varianten sind durch eine branchenführende zehnjährige Komplettgarantie (200.000 km) abgedeckt. Auch für die Batterie gilt eine zehnjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Diese Garantie unterstreicht das Engagement von VinFast, die E-Auto-Revolution zum Wohle der Kunden und der Umwelt voranzutreiben, und zeugt von seinem Vertrauen in den VF 8.
Beide Versionen sind Allradmodelle, ausgestattet mit leistungsstarken Doppel-Elektromotoren, einer 87,7-kWh-Batterie und einer umfangreicheren Serienausstattung als teurere Alternativen in diesem Segment. Der 260-kW-Eco-Motor verfügt über ein Drehmoment von 500 Nm, beschleunigt in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und bietet eine kombinierte Reichweite von bis zu 471 Kilometern nach WLTP. Die zusätzliche Leistung des 300-kW-Plus-Modells mit 620 Nm Drehmoment verkürzt die Beschleunigungszeit auf unter 5,5 Sekunden und ermöglicht eine kombinierte Reichweite von bis zu 457 Kilometern nach WLTP. Beide Modelle haben eine auf 200 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit.
„Der E-Cannonball bot eine hervorragende Gelegenheit, die Praxistauglichkeit des VF 8 unter vielfältigen realen Bedingungen unter Beweis zu stellen", so Beck. „Das Fahrzeug überzeugte das ganze Wochenende über durch Komfort, Konnektivität und Effizienz."
Hintergrund: VinFast Europe
VinFast hat in Europa den VF 6 (B-Segment), den VF 8 (D-Segment) sowie vollelektrische Busse vorgestellt und damit sein Engagement für die Beschleunigung der ökologischen Wende weiter bekräftigt. VinFast baut sein Einzel- und Großhandelsnetzwerk durch strategische Partnerschaften mit Händlern und Distributoren rasch aus, um die betriebliche Effizienz zu optimieren, die Markenpräsenz zu stärken und schnell auf die wachsende Kundennachfrage zu reagieren.
Um ein nahtloses Kundenerlebnis zu gewährleisten und den Nutzen für die Kunden zu maximieren, ist VinFast Partnerschaften mit führenden Anbietern von After-Sales-Dienstleistungen wie Norauto und Plugsurfing eingegangen und nutzt dabei umfangreiche Netzwerke von Servicezentren und spezialisierten technischen Einrichtungen in ganz Europa.
VinFast ist weiterhin bestrebt, seine Vertriebs-, Händler- und Kundendienstnetzwerke in Schlüsselmärkten auszubauen und gleichzeitig sein Ökosystem für intelligente Elektromobilität kontinuierlich zu diversifizieren. Diese Bemühungen bekräftigen das langfristige Engagement von VinFast für die europäischen Verbraucher und unterstützen ein nachhaltiges Wachstum für die Zukunft.
Über VinFast Auto Ltd.
VinFast (NASDAQ: VFS) – eine Tochtergesellschaft der Vingroup JSC – ist Vietnams führendes Automobilunternehmen, das sich der Mission verschrieben hat, eine grüne Zukunft für alle zu schaffen. VinFast bietet in Vietnam Elektroautos, E-Scooter, E-Bikes und E-Busse an und exportiert in wichtige Märkte in Asien, Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten.
Erfahren Sie mehr unter: https://vinfastauto.eu/
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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.