Erste NABEP-Rohöllieferung im Rahmen des US-Abkommens trifft in Texas ein

28.10.2026

Eine Lieferung von 1 Million Barrel ist eingetroffen, während die NABEP-Produktion 223.000 Barrel Öläquivalent pro Tag übersteigt.

CORPUS CHRISTI, Texas, 28. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Zwei Tanker mit einer Million Barrel venezolanischem Rohöl, das von North American Blue Energy Partners (NABEP) produziert wird, sind in Corpus Christi, Texas, eingetroffen.

North American Blue Energy Partners (NABEP)

Um dem historischen Charakter der Vereinbarung zwischen NABEP und ihrem neuen Hauptabnehmer, der US-Regierung, Rechnung zu tragen, lieferte NABEP die erste Million Barrel Öl kostenlos für den US-Steuerzahler. Die Ladung markiert den Beginn des größeren Vertrags des Unternehmens mit dem US-Außenministerium und dem US-Kriegsministerium, der der US-Regierung das Recht einräumt, 20 % der Produktion von NABEP zum Selbstkostenpreis ohne Aufschlag zu erwerben, zusätzlich zu einer 35-prozentigen Beteiligung an der Muttergesellschaft von NABEP.

Präsident Donald J. Trump und Außenminister Marco Rubio besuchten am Dienstag den Hafen von Corpus Christi, um einen der neu angekommenen Tanker zu besichtigen.

„Diese Ladung erreichte Texas in etwas mehr als einer Woche. Rohöl aus dem Nahen Osten kann mehr als einen Monat brauchen", sagte Alejandro Betancourt, CEO von NABEP. „Auf diese erste Lieferung seit dem US-NABEP-Abkommen werden Tausende solcher Lieferungen folgen, und jede einzelne zeigt der Welt, dass Venezuela wieder ein verlässlicher Energielieferant ist, mit den Vereinigten Staaten als Hauptabnehmer." Jeder Tanker, der nach Norden fährt, bringt Arbeitsplätze und Investitionen zurück nach Venezuela.

NABEP beschäftigt direkt mehr als 5.000 Mitarbeiter und unterstützt über 10.000 Auftragnehmerjobs in ganz Venezuela. Das Unternehmen besitzt außerdem die Rechte zur Vermarktung von mehr als 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Reserven im Land und strebt in naher Zukunft eine Produktion von mehr als 1 Million Barrel Öl pro Tag an.

In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen seine Produktion von etwa 18.000 Barrel pro Tag auf mehr als 200.000 Barrel pro Tag gesteigert, finanziert durch Investitionen in Höhe von rund 1 Milliarde Dollar aus eigener Tasche. Mit der gleichen Strategie wird auch die laufende Produktionsoffensive finanziert, wobei jeden Monat weitere Hunderte Millionen Dollar reinvestiert werden. Am 19. Oktober erreichte die gesamte Kohlenwasserstoffproduktion von NABEP in ihren Feldern 223.509 Barrel Öläquivalent pro Tag.

Über North American Blue Energy Partners

North American Blue Energy Partners (NABEP) ist ein unabhängiges Ölexplorations- und -produktionsunternehmen, das in Nord- und Lateinamerika tätig ist und Niederlassungen in Caracas, Maracaibo und Lechería unterhält. NABEP engagiert sich für die verantwortungsvolle Entwicklung von Energieressourcen, die Sicherheit seiner Mitarbeiter und den Wohlstand der Gemeinden, in denen es tätig ist. www.nabep.net

Medienkontakt

press@nabep.com 

 

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ÖBB-Deal in Wien-Mitte: Bahnanlagen und Immobilie wieder in einer Hand

08.10.2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.

Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.

Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.

Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.