Envision Energy stellt auf der VivaTech den Bericht zu den Netto-Null-Maßnahmen für 2026 vor - Wegbereiter für zukünftige Energiesysteme für den Wohlstand der Zivilisation

23.06.2026

PARIS, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen für grüne Technologien, stellte auf der VivaTech – einer der größten und einflussreichsten Innovationsveranstaltungen Europas – seinen Net Zero Action Report 2026 vor. Der Bericht verdeutlicht, wie die Konvergenz von Energie und künstlicher Intelligenz industrielle Systeme und selbst die Grundlagen der modernen Zivilisation rasch neu gestaltet.

Damit veröffentlicht Envision bereits im sechsten Jahr in Folge seinen Net Zero Action Report. Die diesjährige Ausgabe betont, dass die Zukunft der Infrastruktur auf einem neuartigen Energiesystem beruhen wird, das Energie, Speicherung, Netze, Rechenleistung und Intelligenz integriert und das Rückgrat des KI-getriebenen Industriezeitalters bildet.

„Bei einer wirklich transformativen Energiewende geht es nicht nur darum, alte Energiequellen zu ersetzen. Es geht darum, eine neue Generation zivilisatorischer Infrastruktur zu schaffen, die nachhaltigen Wohlstand im Zeitalter der KI ermöglicht", sagte Lei Zhang, Gründer und CEO von Envision. „Energie ist nicht nur die Grundlage der KI – sie ist das Lebenselixier der Intelligenz. Da Energiesysteme zur Kerninfrastruktur des Zeitalters der Intelligenz werden, können wir nur durch die Lösung eines lückenlosen Energiemanagements für die intelligente Produktion die reichlich vorhandene, zuverlässige und nachhaltige Energie bereitstellen, die für die nächste, von KI getriebene industrielle Revolution erforderlich ist."

Wegweisende KI-Energiesysteme in der Praxis

Im vergangenen Jahr hat Envision die Innovation bei Energiesystemen der nächsten Generation weiter vorangetrieben und Pionierarbeit bei den sogenannten KI-Energiesystemen geleistet. Diese Integration ermöglicht eine einzigartige Effizienz: Sie maximiert den Wert jeder Einheit grünen Stroms, optimiert Rechenlasten und stimmt begrenzte Stromkapazitäten auf den schnell wachsenden Bedarf an GPUs ab.

Im Chifeng Net Zero Industrial Park hat Envision dieses Modell bereits im Betrieb demonstriert. Aufbauend auf einem 2-GW-Stromversorgungssystem, das zu 100 % aus erneuerbaren Energien gespeist wird, nutzt das Unternehmen EnOS und sein „Energy Foundation Model", um Windkraft, Solarenergie, Speicherkapazitäten, Rechenlasten und die Produktion von grünem Wasserstoff in Echtzeit zu koordinieren. In Zusammenarbeit mit Tencent wird das AI Power System zudem zur Optimierung der Planung von KI-Rechenlasten eingesetzt, wobei der Rechenbedarf dynamisch an die Verfügbarkeit erneuerbarer Energie angepasst wird.

Es legt zudem den Grundstein für Mission Gobi, die globale Initiative von Envision, die auf der VivaTech 2026 angekündigt wurde und darauf abzielt, bis 2030 eine Kapazität von 5 GW für grüne KI-Rechenzentren (AIDC) in Wüsten- und Trockengebieten aufzubauen.

Envisions wachsende globale Präsenz und Wirkung

Der Bericht hebt zudem hervor, wie Envision die Innovation in konkrete Wirkung in der Praxis umsetzt, indem das Unternehmen die Energiesicherheit, den industriellen Wandel und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften unterstützt.

In Ägypten hat das 500-MW-Windkraftprojekt Amunet von Envision den Vollbetrieb aufgenommen. Als eine der größten Windkraftanlagen Afrikas – sowohl hinsichtlich der Größe der einzelnen Anlage als auch der Gesamtkapazität – erzeugt sie jährlich etwa 2,3 Milliarden kWh, genug, um rund 800.000 Haushalte mit Strom zu versorgen und Ägyptens Vision 2030 zu unterstützen.

In Großbritannien unterstützt das intelligente Energiespeichersystem von Envision, das auf dem Modell der Dubhe Energy Foundation basiert, das Carrington-Projekt, eine der größten eigenständigen Speicheranlagen des Landes. Nach der Inbetriebnahme wird es zwei Stunden lang Strom für umgerechnet 2,2 Millionen Haushalte liefern, dabei die Einspeisebeschränkungen für erneuerbare Energien reduzieren und die Netzstabilität verbessern, was sowohl der Energiesicherheit als auch den Netto-Null-Zielen zugutekommt.

Im globalen Handel mit grünen Rohstoffen wurde die erste Lieferung von grünem Ammoniak, das im Chifeng Net Zero Industrial Park von Envision produziert wurde, an LOTTE Fine Chemical in Südkorea ausgeliefert – ein Meilenstein für die Etablierung von grünem Öl als globaler CO₂-freier Rohstoff.

Im Rahmen des Monsoon-Windkraftprojekts in Laos unterstützte Envision die Räumung von mehr als 1.200 Landminen und Blindgängern. Das Projekt liefert nicht nur sauberen Strom, der dem Bedarf von 1,43 Millionen Haushalten in Vietnam entspricht, und schafft mehr als 1.600 Arbeitsplätze vor Ort, sondern leistet durch Bildungsförderung und Programme zur Einbindung der lokalen Bevölkerung auch einen Beitrag für die Schulen vor Ort.

Mit der Veröffentlichung seines Net Zero Action Report in sechs aufeinanderfolgenden Jahren hat sich Envision von einem Pionier für Netto-Null und Technologiepartner zu einem globalen Vorreiter beim Aufbau der Infrastruktur für eine nachhaltige Zukunft entwickelt. Von Wüsten bis zu entminten Feldern, von Polarregionen bis zu abgelegenen Inseln – das Unternehmen setzt weiterhin zukunftsweisende Energiesysteme ein, die den Zugang zu sauberer, erschwinglicher und zuverlässiger Energie erweitern. Im Zuge der Konvergenz von KI und sauberer Energie arbeitet Envision daran, die Grundlagen für eine neue Ära nachhaltigen Wohlstands zu schaffen.

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Ziegel neu gedacht: BRICK AWARD 26 zeigt Trend zu klimafreundlicher Architektur

15.06.2026

Bei der Verleihung des BRICK AWARD 26 in Wien hat ein vietnamesisches Projekt den Ton für die internationale Ziegelarchitektur vorgegeben: Der Đạo Mẫu-Tempel mit angeschlossenem Museum wurde mit dem Grand Prize ausgezeichnet. Das Gebäude, das laut Veranstalter CO2-negativ errichtet wurde, setzt auf lokale Tonziegel und gilt als besonders ressourcenschonend. Die Gala in der österreichischen Hauptstadt zeigte, wie weit das Spektrum zeitgenössischer Keramikarchitektur inzwischen reicht – von religiösen Stätten in Asien bis zu Industrieanlagen in Lateinamerika.

Der BRICK AWARD wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben und versteht sich als herstellerunabhängige Plattform für Architekturbüros, die mit Ziegeln und Keramik arbeiten. Ausrichter ist der Baustoffkonzern Wienerberger, der mit dem Preis ein internationales Netzwerk von Pionieren der Ziegelarchitektur bündelt. Prämiert wird in fünf Kategorien: „Feeling at home“ für Einfamilienhäuser und kleinere Projekte, „Living together“ für städtische Wohnanlagen, „Working together“ für Gewerbe- und Industriebauten, „Sharing public spaces“ für öffentliche Gebäude und Räume sowie „Building outside the box“ für besonders innovative Ansätze.

Auf der Ebene der Einzelkategorien spiegelten die diesjährigen Gewinner zentrale Branchentrends wider. In der Kategorie „Feeling at home“ wurde ein offenes Einfamilienhaus auf Mallorca ausgezeichnet, das mithilfe speziell gesetzter Wände den Meerblick maximiert und zugleich Privatsphäre schafft. „Living together“ entschied ein gemischt genutztes Gebäude in Barcelona für sich, das nachhaltige Ziegel mit einem sozialen Innenhof kombiniert und damit auf dichte, aber gemeinschaftlich orientierte Stadtentwicklung setzt. In „Working together“ ging die Auszeichnung an ein Lager- und Bürogebäude in Mexiko, das lokale Keramik und vulkanisches Material integriert und so industrielle Nutzung und regionale Baustoffe verbindet.

Erstmals vergab die Jury zusätzlich einen Sonderpreis für innovatives gemeinschaftliches Wohnen. Dieser ging an ein Projekt in Belgien, das wiederverwendete Ziegel einsetzt, um eine nachhaltige Nachbarschaft zu schaffen. Der Fokus auf Recycling, CO2-Reduktion und lokale Materialien zieht sich damit durch zentrale Gewinnerprojekte des BRICK AWARD 26. Für Wienerberger, dessen Aktie zum Zeitpunkt der Meldung bei 22,71 Euro notierte, schärft die Auszeichnung zugleich das Profil als global vernetzter Akteur im Bereich Ziegel- und Keramiklösungen – mit dem nächsten Termin im Finanzkalender, der Quartalsmitteilung am 12. August 2026, bereits in Sichtweite.