Elsevier bringt „ClinicalKey Nursing AI" auf den Markt, eine neue evidenzbasierte klinische KI-Lösung, die speziell für Pflegekräfte entwickelt wurde

29.09.2026

ClinicalKey Nursing AI wurde speziell auf die Arbeitsabläufe in der Pflege zugeschnitten und liefert Pflegekräften schnelle, nachvollziehbare Antworten auf klinische Fragen direkt am Behandlungsort

NEW YORK, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Heute gab Elsevier die weltweite Markteinführung von ClinicalKey Nursing AI bekannt, einem klinischen KI-Tool, das speziell für Pflegekräfte entwickelt wurde und sowohl die Entscheidungsfindung am Behandlungsort als auch die berufliche Weiterentwicklung während der gesamten Laufbahn in der Pflege unterstützen soll.

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Angesichts des stetig steigenden Drucks und der wachsenden Anforderungen an Pflegekräfte haben die Gesundheitssysteme bedeutende Schritte unternommen, um das Potenzial der KI zu nutzen. Die derzeitigen KI-Tools sind jedoch auf Ärzte ausgerichtet und entsprechen nicht der Realität des täglichen Arbeitsablaufs von Pflegekräften. Der globale Bericht Clinician of the Future 2026; Nurses Edition von Elsevier ergab, dass nur 41 % der Pflegekräfte KI bei ihrer Arbeit nutzen, verglichen mit 57 % der Ärzte. Da es an pflegespezifischen Tools mangelt, greifen Pflegekräfte eher auf allgemeine Tools zurück, die weniger vertrauenswürdig und für ihre tägliche Arbeit ungeeignet sind.

Als neueste Innovation von Elsevier bietet ClinicalKey Nursing AI Pflegekräften die Möglichkeit, klinische Fragen in natürlicher Sprache zu stellen, und liefert sofortige Unterstützung für die tägliche Pflegepraxis, beispielsweise bei Verfahren, Medikamenten und der Entlassungsplanung. Über 2.800 Krankenhäuser weltweit vertrauen auf die Pflege-Lösungen von Elsevier, und diese Markteinführung setzt die langjährige Partnerschaft mit Pflegekräften fort.

ClinicalKey Nursing AI wurde speziell für Pflegekräfte entwickelt. Basierend auf den weltweit führenden evidenzbasierten Informationen aus dem Inhaltskorpus von Elsevier und renommierten Pflegeorganisationen unterstützen Inhalte aus Pflegefachzeitschriften, Leitlinien und klinischen Fertigkeiten das klinische Urteilsvermögen der Pflegekräfte am Krankenbett, während diese die volle Kontrolle behalten. Durch die Bereitstellung schneller, nachvollziehbarer Antworten mit klaren Quellenangaben verbringen Pflegekräfte weniger Zeit mit der Suche nach Antworten und haben mehr Zeit, sich um die wesentliche Versorgung ihrer Patienten zu kümmern.

Tracy Gosselin, PhD, RN, FAAN, Chief Nurse Executive am Memorial Sloan Kettering Cancer Center, sagte: „Klinische KI-Lösungen, die speziell auf die komplexen Arbeitsabläufe von Pflegekräften zugeschnitten sind, sind unverzichtbar. Viel zu lange haben sich Pflegekräfte auf KI-Tools verlassen, die zu allgemein gehalten oder für Ärzte konzipiert waren. Elsevier ist seit langem ein Unterstützer der Pflegekräfte, und ich freue mich sehr, dass nun ein Produkt wie ClinicalKey Nursing AI für den Pflegeberuf verfügbar ist."

In einer Pilotstudie mit examinierten Pflegekräften gaben mehr als neun von zehn an, dass die KI-Lösung ClinicalKey Nursing AI ihnen mehr Sicherheit bei der klinischen Entscheidungsfindung verlieh und sich nahtlos in ihren täglichen Arbeitsablauf einfügte, während drei Viertel angaben, dass sie dadurch während ihrer Schicht Zeit sparen konnten.

Dustin Bass, DNP, MHA, RN, CEN, NEA-BC, Präsident der Emergency Nurses Association (ENA), sagte: „Seit fünf Jahrzehnten bietet die ENA evidenzbasierte, praxisorientierte Fortbildungen an, die Notfallpflegerinnen und Notfallpfleger täglich unterstützen. Diese neue Plattform baut dieses Engagement weiter aus, indem sie Pflegekräften Zugang zu den Informationen gewährt, die sie benötigen – wann immer sie diese benötigen –, und ihnen so hilft, sich sicherer und besser auf die Versorgung ihrer Patienten vorbereitet zu fühlen."

ClinicalKey Nursing AI bietet Pflegekräften Zugang zu erweiterten klinischen Inhalten und hält sie über Fortschritte und Neuerungen in der Pflegepraxis und bei klinischen Fähigkeiten auf dem Laufenden:

  • Volltext-Fachzeitschriften, darunter das „Journal of Emergency Nursing", „AACN Advanced Critical Care", das „American Journal of Infection Control" und „Geriatric Nursing".
  • Elseviers „Clinical Skills", darunter Akutversorgung, Intensivmedizin, psychische Gesundheit, Onkologie und allgemeine Notfallmedizin.
  • Die besten Fachbücher für die klinische Praxis, darunter ENAs Emergency Nursing Core Curriculum und Sheehys Manual of Emergency Care, das American Association of Critical-Care Nurses (AACN) Procedure Manual for Progressive and Critical Care, „Critical Care Nursing" sowie „Goldman-Cecil Medicine".

Omry Bigger, Präsident des Bereichs Clinical Solutions bei Elsevier, sagte: „Pflegekräfte haben uns berichtet, dass sie derzeit die Wahl haben zwischen generischen KI-Tools, solchen, die für Ärzte entwickelt wurden, oder gar keiner KI-Unterstützung. ClinicalKey Nursing AI basiert ausschließlich auf klinischen Informationen, auf die sich Pflegekräfte verlassen können, sodass sie schnelle und verifizierte Antworten erhalten, ohne ihren Arbeitsablauf zu unterbrechen. Wir sind stolz darauf, diese fortschrittliche Lösung Pflegekräften zur Verfügung zu stellen, die eine so grundlegende Rolle in der Gesundheitsversorgung spielen."

Elsevier wird seinen Kunden noch in diesem Jahr den Zugang zu ClinicalKey Nursing AI ermöglichen.

Erfahren Sie hier mehr über die KI-Lösung „ClinicalKey Nursing AI".

Informationen zu Elsevier

Elsevier ist ein weltweit führender Anbieter von fortschrittlichen Informations- und Entscheidungshilfesystemen. Seit mehr als einem Jahrhundert tragen wir dazu bei, Wissenschaft und Gesundheitswesen voranzubringen, um den Fortschritt der Menschheit zu fördern. Wir unterstützen akademische und industrielle Forschungsgemeinschaften, Ärzte, Pflegekräfte, angehende Fachkräfte im Gesundheitswesen und Lehrkräfte in 170 Ländern bei ihrer wichtigen Arbeit. Wir helfen Entscheidungsträgern dabei, bessere Ergebnisse zu erzielen – mit Forschungs- und klinisch erprobten Lösungen, die auf den weltweit führenden evidenzbasierten wissenschaftlichen und medizinischen Inhalten, präziser KI und fachkundiger menschlicher Bewertung basieren. Wir setzen uns für Inklusion und Nachhaltigkeit ein und arbeiten eng mit den Gemeinschaften zusammen, denen wir dienen. Die Elsevier Foundation unterstützt Forschungs- und Gesundheitspartnerschaften weltweit.

Elsevier gehört zu RELX, einem weltweit tätigen Anbieter von informationsbasierten Analyse- und Entscheidungshilfen für Fach- und Geschäftskunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.elsevier.com . Folgen Sie uns außerdem in den sozialen Medien unter @elsevierconnect.

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Elektro-Offensive trägt Mercedes-Benz – trotz Absatzminus in China

08.10.2026

Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.

Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.

Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.

Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.