LONDON, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- China ist bei der Elektrifizierung führend, während die USA Gefahr laufen, an Dynamik zu verlieren, und einige der größten Volkswirtschaften Europas ihre Politik noch nicht in die Praxis umgesetzt haben, so eine neue Analyse.
Der Electrification Competitiveness Index bewertet die Fortschritte in 16 Ländern, indem er die tatsächliche Elektrifizierung vor Ort und die für weitere Fortschritte notwendigen Bedingungen misst. Diese ermöglichenden und einsatzfördernden Faktoren zeigen an, wie bereit Volkswirtschaften für die Elektrifizierung von Geschäftsabläufen sind.
Die Analyse deckt eine weit verbreitete Umsetzungslücke auf, da in den meisten Ländern politische Rahmenbedingungen und andere Voraussetzungen für den Ausbau der Elektrifizierung noch nicht gegeben sind.
Der von der We Mean Business Coalition mit Unterstützung von RMI entwickelte Index bewertet Australien, Brasilien, China, Äthiopien, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, die Philippinen, Polen, Südafrika, Südkorea, Spanien, Großbritannien und die USA.
Die Elektrifizierung, kombiniert mit sauberer Energie, kann die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, die Energiesicherheit stärken, die Anfälligkeit gegenüber schwankenden Brennstoffpreisen reduzieren, Wachstum und Produktivität fördern, Emissionen senken und die Gesundheit durch sauberere Luft verbessern. Das wird ein zentraler Schwerpunkt der COP31 sein.
Die Länder werden in vier Kategorien eingeteilt:
Bericht & vollständige Pressemitteilung: https://www.wemeanbusinesscoalition.org/blog/new-index-maps-electrification-competitiveness-of-countries/
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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.
Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.
Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.
Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.