Neue Video-Fallstudie zeigt, wie fortschrittliche Drohnentechnologie das Bergsteigen sicherer macht
SHENZHEN, China, 20. Juli 2026 /PRNewswire/ -- DJI, der weltweit führende Anbieter von zivilen Drohnen und kreativer Kameratechnologie, hat heute neues Langzeit-Vermessungsmaterial des Khumbu-Eisbruchs am Mount Everest (Mount Qomolangma) veröffentlicht. In Form einer Video-Fallstudie präsentiert das nepalesische Drohnenunternehmen Airlift Technology seine Luftvermessungsaktivitäten in Höhen über 6.000 Metern und bei Temperaturen unter -20° C. Der Arbeitsablauf umfasste drei Komponenten: die Datenerfassung aus der Luft mit einer DJI Matrice 4E, die Erstellung eines 3D–Modells mit DJI Terra sowie eine tägliche Vergleichsanalyse. Dank dieser hochpräzisen 3D–Modelle kannten die „Icefall Doctors", eine kleine Gruppe hochspezialisierter Sherpas, die Lage jeder Gletscherspalte, jeder Oberflächenverschiebung und jedes Seracs zwischen Basecamp und Camp 1 – noch bevor sie überhaupt das Eis betraten.

„Mit der Drohnentechnologie von DJI können wir ein 3D–Modell des Khumbu–Eisbruchs erstellen, das den Sherpas und Icefall DoctorsEisbruch-Ärzten hilft, Spalten zu lokalisieren und die Route zu planen, ohne den Eisbruch zuerst besteigen zu müssen", sagt Raj Bikram Maharjan, CEO von Airlift Technology. „Nach unserem Kenntnisstand ist dies der erste Einsatz dieser Art in Nepal und möglicherweise einer der ersten praktischen Einsätze weltweit in diesem Umfang im Rahmen einer Hochgebirgsexpedition."
Herausforderungen der traditionellen Vermessung im Gletschergebiet
Vor jeder Klettersaison erkundet ein Team von Sherpas, die als„Icefall Doctors" bezeichnet werden, das Gelände zu Fuß, stellt die Leitern auf, befestigt die Seile und legt die Route fest, der anschließend alle Bergsteiger:innen folgen. Um dies zu tun, müssen sie das Khumbu-Eisbruch Basislager (5.364 m) und Camp 1 (6.500 m) überqueren. Diese Strecke gilt als der gefährlichste Abschnitt des Everest-Aufstiegs.
Kartierung des gefährlichen Khumbu-Eisbruchs mit der DJI Matrice 4E
Die Matrice 4E flog eine vorab geplante Flugroute in Höhen über 6.000 Metern und kartierte in nur 3,5 Stunden eine Fläche von über 3 Quadratkilometern des Khumbu-Eisbruchs. Das in fünf Richtungen arbeitende Bildgebungssystem der kompakten Enterprise-Drohne erfasste in einem einzigen Flug hochauflösende Schrägaufnahmen der komplexen vertikalen Strukturen des Eisbruchs. Niemand musste sein Leben riskieren, um das Vermessungsgebiet zu betreten.
Rekonstruktion und Überwachung glazialer Bewegungen mit DJI Terra
Die gesammelten Daten wurden in DJI Terra verarbeitet, um den Khumbu-Eisbruch mithilfe von Rekonstruktionstechnologien der nächsten Generation, darunter 3D Gaussian Splatting, in ein hochpräzises 3D–Modell mit zentimetergenauer Genauigkeit zu rekonstruieren. Diese 3D–Modelle aus verschiedenen Zeiträumen wurden anschließend miteinander verglichen, um die Icefall Doctors darüber zu informieren, wie sich bestimmte Eisabschnitte zwischen den Vermessungen möglicherweise verschoben hatten, wo die Instabilität zunahm und welche Korridore ausreichend stabil geblieben waren, um Leitern und Seile zu installieren.
Schnellere Daten, sicherere Routen und eine Dokumentation eines sich verändernden Eisbruchs
Ein Arbeitsablauf, der zuvor wochenlange Vermessungen zu Fuß unter gefährlichen Bedingungen erforderte, konnte nun an einem einzigen Tag abgeschlossen werden. Zudem müssen die Icefall Doctors den Eisbruch nicht mehr blind betreten. Dies erwies sich während der Klettersaison 2026 als entscheidend. Über Nacht bildete sich ein seltenes, großflächiges Serac-Feld über dem Eisbruch und versperrte jede Route zum Gipfel. Hunderte von Bergsteiger:innen saßen im Basislager fest. Mithilfe der Drohnentechnologie von DJI konnten die Icefall Doctors die blockierten Routen wiederherstellen und den Betrieb schnell wieder aufnehmen.
Die Fähigkeit, Eisabbrüche schnell und wiederholt zu modellieren, ermöglicht nicht nur mehr Sicherheit im Bergsport, sondern auch die Gewinnung hochpräziser, reproduzierbarer Daten durch Wissenschaftler:innen und Umweltforscher:innen zur Verfolgung langfristiger Veränderungen.. Der Aufbau dieses digitalen Archivs wird sich als entscheidend erweisen, da der Klimawandel das Abschmelzen der Gletscher beschleunigt.
Um die vollständige Video-Fallstudie anzusehen, besuchen Sie:
https://www.youtube.com/watch?v=vUYTzyZPbhk
Verfügbarkeit
Die DJI Matrice 4E und DJI Terra sind über autorisierte DJI Enterprise Fachhändler erhältlich.
Erfahren Sie mehr:
https://enterprise.dji.com/matrice-4-series
https://enterprise.dji.com/dji-terra
Über DJI
Seit 2006 hat DJI die Welt mit Innovationen im Bereich ziviler Drohnen angeführt, die es Einzelpersonen ermöglicht haben, zum ersten Mal abzuheben, Visionärinnen und Visionären, ihre Vorstellungskraft in die Realität umzusetzen, und Fachleuten, ihre Arbeit grundlegend zu transformieren. Heute trägt DJI dazu bei, eine bessere Welt zu gestalten, indem das Unternehmen kontinuierlich den Fortschritt der Menschheit vorantreibt. Mit einer lösungsorientierten Denkweise und echter Neugier hat DJI seine Ambitionen auf Bereiche wie erneuerbare Energien, Landwirtschaft, öffentliche Sicherheit, Vermessung und Kartierung sowie Infrastrukturinspektion ausgeweitet. In jeder Anwendung bieten DJI Produkte Erlebnisse, die das Leben von Menschen weltweit auf tiefgreifendere Weise bereichern als je zuvor.
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Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.