DIE VIVATECH 2026 FEIERT IHR 10-JÄHRIGES JUBILÄUM MIT EINER REKORDAUSGABE VON MEHR ALS 200.000 BESUCHERN

21.06.2026

Mit dabei waren Emmanuel Macron und Narendra Modi, der indische Premierminister

PARIS, 21. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 17. bis 20. Juni 2026 feierte die VivaTech in Paris Porte de Versailles ihre 10. Ausgabe und überschritt dabei die außergewöhnliche Marke von 200.000 Besuchern aus 165 Ländern. Dabei waren mehr als 15.000 Start-ups vertreten, es gab 1.155 Referenten und die Veranstaltung erzielte insgesamt über 5 Milliarden Impressionen in den sozialen Medien. Europas größte Technologie- und Innovationsveranstaltung hat eine neue Dimension erreicht und ihren Status als unverzichtbare globale Zusammenkunft gefestigt.

VivaTech 2026

Hervorragende Redner

Auf der VivaTech waren die herausragendsten Persönlichkeiten der globalen Tech-Branche zu Gast: Jeff Bezos (Amazon & Blue Origin), Dave Limp (Blue Origin), Bernard Arnault (LVMH), Henna Virkkunen (Europäische Kommission), Ekaterina Zaharieva (Europäische Kommission). Deutschland, das „Land des Jahres 2026", wurde durch eine Ministerdelegation vertreten, während Indien, der „KI-Partner des Jahres 2026", in Anknüpfung an den KI-Gipfel in Neu-Delhi von Premierminister Narendra Modi angeführt wurde.

Innovation und Wirtschaft im Mittelpunkt der Veranstaltung

Mehr als 4.500 Aussteller, von denen 61 % aus dem Ausland kamen, präsentierten ihre neuesten Innovationen. Zu den herausragenden Innovationen zählen: die smarte Kontaktlinse von XPANCEO, der gedankengesteuerte humanoide Roboter von Unitree x HABS sowie die 3D-gedruckten resorbierbaren Implantate von Lattice Medical. Neue Formate wie die Business Plaza und die Investors Office Hours beschleunigten den Aufbau von Geschäftskontakten zusätzlich.

Die VivaTech x Bloomberg Awards

Zum ersten Mal wurden auf der VivaTech die VivaTech x Bloomberg Awards verliehen, mit denen die einflussreichsten Persönlichkeiten der globalen Tech-Branche gewürdigt wurden, darunter Sir Tim Berners-Lee (Visionary Award), Joe Tsai (Leadership Award) und Yann LeCun (Momentum Award).

Innovation für alle

Am 14. Juni eroberte die VivaTech zudem die Champs-Élysées für eine Technologie-Show unter freiem Himmel, bevor sie am 20. Juni mit dem Astronauten Thomas Pesquet als Stargast ihre Türen für die breite Öffentlichkeit öffnete.

„Diese 10. Ausgabe war keine Feier der vergangenen neun Jahre, sondern der Auftakt zu einem neuen, vielversprechenden Jahrzehnt." – Maurice Lévy, Michèle Benbunan & François Bitouzet, VivaTech

Wir sehen uns vom 16. bis 19. Juni 2027 in der Paris Expo Porte de Versailles zur VivaTech 2027!

Informationen zur VivaTech

VivaTech treibt Innovationen voran, indem es Start-ups, Technologieführer, große Unternehmen und Investoren miteinander vernetzt, um die größten Herausforderungen unserer Welt zu bewältigen.   

Jedes Jahr schafft VivaTech an vier spannenden Tagen in Paris Europas größte Start-up- und Tech-Veranstaltung und beleuchtet die bahnbrechendsten Themen der Tech-Branche mit Weltpremieren, Produktvorstellungen und Konferenzen in einem kollaborativen Ökosystem. Hier trifft Wirtschaft auf Innovation. Seien Sie mit dabei bei der elften Ausgabe der VivaTech vom 16. bis 19. Juni 2027.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter https://vivatech.com/media oder folgen Sie uns in den sozialen Medien auf @VivaTech.

Kontakt:

press@vivatechnology.com 

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.