Die Canton Fair erweitert ihr globales Partnernetzwerk und stärkt ihre offene Plattform hin zur gemeinsamen Wertschöpfung.

19.10.2026

GUANGZHOU, China, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Unterzeichnungszeremonie für die 140. Canton Fair Global Cooperative Partners fand am 16. Oktober statt. Zhu Yong, Generaldirektor der CFTC; Eugene Seroka, Geschäftsführer des Hafens von Los Angeles, Hafenbehörde der Stadt Los Angeles und Ali El Abdallah, Präsident der Libanesisch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung, hielten Reden vor über 70 Gästen.

Zhu Yong merkte an, dass das Canton Fair Global Cooperative Partners Program die Vision von Premierminister Li Qiang, „dem Trend der wirtschaftlichen Globalisierung zu folgen und dem Aufruf der internationalen Gemeinschaft zur gemeinsamen Entwicklung nachzukommen", voranbringt. Diese Vertragsrunde, so sagte sie, kennzeichnet ein tieferes Partnernetzwerk, umfassendere und effektivere Partnervermittlungsdienste sowie ein höheres und substanzielleres Maß an Zusammenarbeit.

Eugene Seroka bezeichnete die Vereinbarung mit der Canton Fair als einen Neuanfang, der auf gegenseitigem Vertrauen beruht und das Geschäftswachstum fördert sowie den gemeinsamen Fortschritt vorantreibt.

Stärkung globaler Partnerschaften für gemeinsames Wachstum

Die Canton Fair unterzeichnete Absichtserklärungen mit acht Organisationen, darunter sechs neue Partner: Benelux-Handelskammer in China, Joinco, Palästinensischer Unternehmerverband, Handelskammer Rawalpindi (RCCI), Polnisch-Chinesische Handelskammer und Hafen von Los Angeles, Hafenbehörde der Stadt Los Angeles sowie Wiederaufnahme der Beziehungen zu zwei bestehenden Partnern, dem Libanesisch-Chinesischen Unternehmerverband und dem China Information & Culture Centre (Kenia).

Die neuen Partner umfassen wichtige Knotenpunkte, von einem bedeutenden nordamerikanischen Hafentor bis hin zu etablierten europäischen Märkten, und decken eine vielfältige Mischung aus Schifffahrts- und Logistikunternehmen, Wirtschaftsverbänden und führenden Beschaffungsunternehmen ab.

Seit der 140. Ausgabe der Canton Fair besteht eine Partnerschaft zwischen der Messe und 240 Organisationen aus 112 Ländern und Regionen.

In seinem Glückwunschschreiben zur 140. Kantoner Messe merkte Präsident Xi Jinping an, dass China bereit sei, sich mit Ländern auf der ganzen Welt zusammenzuschließen, um gemeinsam das multilaterale Handelssystem aufrechtzuerhalten und den Spielraum für eine für beide Seiten vorteilhafte internationale wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zu erweitern. Geleitet von diesem Geist wird die Kantoner Messe die Zusammenarbeit über den Warenhandel hinaus auf gemeinsamen Markenaufbau, gemeinsame Marktentwicklung und gemeinsame Dienstleistungen ausdehnen.

Für eine bequemere Teilnahme klicken Sie bitte hier zur Voranmeldung:

https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16 

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Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.