Die Abu Dhabi Finance Week 2026 baut globale Reichweite mit neuen Gipfeltreffen und strategischen Partnerschaften aus

25.09.2026
  • Mehr als 300 Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende repräsentieren Vermögenswerte von über 61 Billionen US-Dollar und haben ihre Teilnahme an der ADFW 2026 bereits bestätigt
  • Die bislang größte Ausgabe umfasst 75 Veranstaltungen auf acht Bühnen, darunter 10 neue Veranstaltungen und Plattformen die sich über die Bereiche Hedgefonds, Immobilien, Gesundheitswesen, Infrastruktur, Tokenisierung, Energie und Geoökonomie erstrecken
  • Neue strategische Kooperationen mit dem Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Union, dem Arabischen Währungsfonds, AIMA, dem Atlantic Council, CNBC, Yicai, Semafor und weiteren internationalen Institutionen

ABU DHABI, VAE, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit Sheikh Khaled bin Mohamed bin Zayed Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi und Vorsitzender des Exekutivrats von Abu Dhabi, entwickelt sich die Abu Dhabi Finance Week (ADFW) 2026 mit einer erheblichen Erweiterung ihres Programms, ihrer Partnerschaften sowie ihres internationalen Referentenprogramms zur bislang ambitioniertesten Ausgabe.

Die fünfte Ausgabe der von ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, ausgerichteten ADFW 2026 findet vom 7. bis 10. Dezember 2026 statt und wird die wachsende Größe sowie das steigende Niveau der globalen Gemeinschaft widerspiegeln, die sie zusammenbringt. Über 300 führende Vertreter der globalen Finanzwelt repräsentieren zusammen Vermögenswerte in Höhe von mehr als 61 Billionen US-Dollar und haben ihre Teilnahme bereits bestätigt, sodass die diesjährige Veranstaltung auf dem besten Weg ist, den Vorjahresrekord von 62 Billionen US-Dollar zu übertreffen.

Eine erweiterte internationale Agenda

Unter dem Motto „The Capital Community, Powered by Partnerships" („Die Kapitalgemeinschaft, getragen von Partnerschaften") wird die ADFW 2026 von 60 Veranstaltungen auf sechs Bühnen im Jahr 2025 auf 75 Veranstaltungen auf acht Bühnen erweitert.

Im Rahmen des Programms werden 10 neue Veranstaltungen und Plattformen vorgestellt, darunter der „Abu Dhabi Real Estate Summit", die „AIMA Global Hedge Fund Leadership Platform" sowie das „Health Finance & Innovation Forum" in Zusammenarbeit mit dem Atlantic Council.

Zu den weiteren Neuerungen zählen der CNBC AI Capital Stack Summit, der „Next Three Billion Summit" mit Semafor, das „Treasury Leadership Forum", das „US-UAE Trade Corridor Forum", die „Hub71 Growth Stage" und „New Energy Finance" mit XRG sowie Veranstaltungen zu den Themen KI und Finanzmärkte, Stablecoins, Tokenisierung, Energie und die sich wandelnde geopolitische Investitionslandschaft.

Die ADFW wird zudem die Verbindungen zwischen den internationalen Märkten durch spezielle Foren und Dialoge mit Schwerpunkt auf China, Südkorea, der Europäischen Union sowie den Vereinigten Staaten vertiefen und so grenzüberschreitende Investitionen und Geschäftspartnerschaften fördern.

Die neuen Plattformen werden die etablierten Leitveranstaltungen der ADFW zu globalen Märkten, Vermögensverwaltung, Fintech, KI und nachhaltigen Finanzen sowie das UBS Investor Forum ergänzen.

ADFW 2026 Partnerschaften

Passend zum diesjährigen Thema baut die ADFW ihre Zusammenarbeit mit internationalen Finanzinstituten, Branchenverbänden und politischen Entscheidungsträgern aus, um im Laufe der vier Tage spezielle Plattformen zu schaffen.

Der Arabische Währungsfonds wird im Rahmen der ADFW seine regionale FinTech-Arbeitsgruppe einberufen, in der hochrangige regionale Aufsichtsbehörden und Interessenvertreter zusammenkommen. Gleichzeitig werden die Kooperationen mit UBS, Standard Chartered, Hanwha Finance, Binance und ADIO die Bereiche Investitionen, Vermögensverwaltung, KI und internationale Märkte umfassen.

Der Global Financial Regulators Summit wird erheblich ausgeweitet. Es wird erwartet, dass Aufsichtsbehörden aus mehr als 50 Ländern an den Gesprächen über Tokenisierung, regulatorische Innovationen und die Weiterentwicklung globaler Finanzrahmen teilnehmen werden.

Seine Exzellenz Ahmed Jasim Al Zaabi, Vorsitzender von ADGM, sagte: „Der Aufstieg Abu Dhabis zu einem globalen Finanzzentrum wird durch die wachsende Größe und die steigenden Ambitionen der Abu Dhabi Finance Week weiter gestärkt. In diesem Jahr bringen wir eine breitere Gemeinschaft aus internationalen Investoren, Finanzinstituten, politischen Entscheidungsträgern, Innovatoren sowie Unternehmern zusammen, mit einer erweiterten Agenda, die widerspiegelt, wohin sich das Kapital bewegt und wo sich neue Chancen eröffnen.

„Doch die Größe allein ist kein Maßstab für den Erfolg von ADFW. Ihre Stärke liegt in den Partnerschaften, die sie aufbaut. Da die Märkte immer stärker miteinander verflochten sind und die Faktoren, die das Investitionsklima prägen, immer komplexer werden, bietet die ADFW der weltweiten Finanzgemeinschaft eine Plattform, um Beziehungen aufzubauen, Sichtweisen auszutauschen sowie Chancen zu schaffen, die weit über die Veranstaltungswoche hinausreichen."

Führende Persönlichkeiten aus aller Welt ergänzen das Referentenprogramm

Zu den neu bestätigten Referenten zählen die Gründer der milliardenschweren Technologie-Einhörner Crusoe, Higgsfield AI und XPANCEO, CBE; David Rubenstein, Mitbegründer und Co-Vorsitzender von The Carlyle Group; sowie Führungskräfte von JPMorgan, Santander, Morgan Stanley, State Street und UBS. Zu dem wachsenden Referentenprogramm gehören zudem Geschäftsführer, Gründer und Vorstandsvorsitzende führender Institutionen wie Standard Chartered, Revolut, Stonepeak, Copenhagen Infrastructure Partners, Christie's, Systematica Investments sowie GCM Grosvenor.

Vier Tage im Zeichen der Kräfte, die das globale Kapital neu gestalten

An vier Thementagen wird die ADFW die wichtigsten Faktoren untersuchen, die die Kapitalallokation und das Wirtschaftswachstum im Jahr 2027 und darüber hinaus beeinflussen. Tag Eins konzentriert sich auf Abu Dhabis „Falcon Economy", globale Märkte sowie makroökonomische Megatrends; Tag Zwei dreht sich um Vermögensverwaltung, private Märkte und Vermögen; Tag Drei behandelt KI, Fintech, digitale Vermögenswerte sowie Finanzinnovationen und an Tag Vier geht es um nachhaltige Finanzen sowie langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Resilienz.

Weitere Referenten und Programmdetails werden im Vorfeld der ADFW 2026 bekannt gegeben. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf: https://www.adfw.com/

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.