Beijing, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die vierte China International Supply Chain Expo (CISCE) ging am 26. Juni in Beijing zu Ende. Die unter dem Motto „Connecting the World for a Shared Future" stattfindende Veranstaltung zog 676 Aussteller aus 85 Ländern und Regionen an, darunter führende Unternehmen der Lieferkette, innovative KMU und Forschungseinrichtungen. Die Teilnehmer aus dem Ausland machten 36,5 % der Gesamtteilnehmerzahl aus, während Fortune-500-Unternehmen und Branchenführer 65 % der Aussteller ausmachten. Die Veranstalter beschrieben die Messe als eine offene, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete und ergebnisorientierte Plattform für den internationalen Handel und die Zusammenarbeit in der Lieferkette.
Australien nahm als Ehrengastland teil, während die französische Region Auvergne-Rhône-Alpes und die italienische Region Ligurien neben den chinesischen Gastprovinzen Anhui und Hainan als erste Gastregionen aus Übersee hinzukamen. Diese Vereinbarung förderte während der gesamten Veranstaltung den regionenübergreifenden Austausch und die Zusammenarbeit. Die Messe begrüßte 223 ausländische Unternehmensdelegationen zu Besichtigungen vor Ort und Verhandlungen, was einem Anstieg von 29,7 % gegenüber der vorherigen Messe entspricht.
Mit mehr als 1.200 Ausstellern und Partnern aus der Lieferkette war die diesjährige CISCE die größte Veranstaltung in der Geschichte der Messe und brach alle bisherigen Besucherrekorde. Die Zahl der Fachbesucher vor Ort stieg im Vergleich zur letzten Ausgabe um 22 %. Die Veranstalter organisierten 70 Wirtschaftsforen und zwei abendliche Networking-Veranstaltungen für Aussteller, wobei die Live-Streams insgesamt mehr als 62 Millionen Online-Aufrufe verzeichneten.
Die diesjährige Veranstaltung markierte zudem den Startschuss für die Initiative „Digital and Intelligent CISCE". Die ehemalige Messe „Digital Technology Chain" wurde zur „Digital and Intelligent Technology Chain" erweitert und um einen eigenen Ausstellungsbereich für künstliche Intelligenz ergänzt. Auf der Veranstaltung feierten 161 neue Produkte, Technologien, Dienstleistungen und Anwendungen ihr weltweites oder brancheninternes Debüt. Parallel dazu wurden die Ausgabe 2026 des Bericht zur Förderung der globalen Lieferkette sowie eine neue Globale Resilienz-Indexmatrix der Lieferkette veröffentlicht, die neue Einblicke in die Resilienz globaler Lieferketten bieten.
Die Geschäftsaktivitäten auf der Messe waren lebhaft: Die Aussteller knüpften Kontakte zu 43.000 Partnerunternehmen aus vor- und nachgelagerten Bereichen und übertrafen damit die Vorjahreszahl. Allein am letzten Vormittag unterzeichneten 115 Unternehmen und Institutionen aus China und dem Ausland Absichtserklärungen zur Teilnahme an der fünften CISCE. Diese Zahl der Frühbucher entspricht einem Anstieg von 12,7 % gegenüber dem Vorjahr. Davon haben 20 Unternehmen einer mehrjährigen Teilnahme zugesagt und Verträge mit einer Laufzeit von drei oder fünf Jahren unterzeichnet. Auch die Medienberichterstattung nahm zu: Mehr als 2.300 chinesische und internationale Journalisten wurden für die Berichterstattung über die Veranstaltung akkreditiert, was einem Anstieg von 21,5 % gegenüber 2025 entspricht.
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Die österreichische Steyr Motors AG baut ihr Geschäft im Bereich autonomer Verteidigungs- und Sicherheitssysteme aus und setzt damit auf einen der am schnellsten wachsenden Segmente der Rüstungsindustrie. Nach bereits realisierten Anwendungen in unbemannten Überwasserfahrzeugen (USV) kommen die Hochleistungsmotoren des Unternehmens nun auch in modernen unbemannten Bodenfahrzeugen (Unmanned Ground Vehicles, UGV) zum Einsatz. Im Zentrum steht dabei die Plattform CORNUS des slowenischen Spezialisten RTC, die künftig mit Antriebstechnologie von Steyr Motors ausgestattet wird.
Das CORNUS-UGV ist als modulare Plattform für anspruchsvolle Einsätze in militärischen und sicherheitsrelevanten Umgebungen ausgelegt. Es lässt sich flexibel für unterschiedliche Missionen konfigurieren, darunter Aufklärungsaufgaben, Logistiktransporte in schwierigem Gelände, die mobile Energieversorgung im Feld sowie die unmittelbare Unterstützung von Einsatzkräften. In all diesen Anwendungen sind Zuverlässigkeit, Robustheit und Ausfallsicherheit zentrale Anforderungen – Bereiche, in denen Steyr Motors auf jahrzehntelange Erfahrung aus Marine-, Spezialfahrzeug- und Defense-Anwendungen verweist.
Der Schritt in den UGV-Markt erfolgt vor dem Hintergrund eines breiten Trends hin zu autonomen und unbemannten Systemen. Weltweit investieren Streitkräfte verstärkt in autonome Aufklärungsplattformen, unbemannte Logistikfahrzeuge, ferngesteuerte Schutzsysteme und maritime Robotik, um Risiken für Soldaten zu verringern und gleichzeitig die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ein jüngstes Beispiel für die wachsende Bedeutung solcher Technologien ist eine US-Rettungsaktion in der Straße von Hormus, bei der unbemannte Überwasserfahrzeuge zum Einsatz kamen und damit die Relevanz autonomer Fahrzeugplattformen unterstrichen haben.
Branchenanalysen veranschlagen das Volumen des globalen Marktes für unbemannte Systeme bis zum Jahr 2033 auf mehr als 67 Milliarden US-Dollar. Steyr Motors sieht sich als Technologiezulieferer gut positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Das Unternehmen betont, dass das Wachstumspotenzial aus autonomen Defense-Lösungen im aktuellen Auftragsbestand erst in Ansätzen abgebildet ist. Der Einstieg in das CORNUS-Programm gilt vor diesem Hintergrund als weiterer Baustein, um die Präsenz im Zukunftsmarkt unbemannter Systeme deutlich auszubauen.