WENZHOU, China, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Ein Nachrichtenbericht der China Daily:
Am 24. Oktober wurde in Wenzhou, Zhejiang, der Weltgipfel junger Wissenschaftler 2026 eröffnet. Die Veranstaltung wird von der China Association for Science and Technology (CAST), der Provinzregierung von Zhejiang und der World Association of Young Scientists ausgerichtet. Knapp 800 Vertreter, darunter Wissenschaftler, Pädagogen und Unternehmer aus mehr als 60 Ländern und Regionen, nehmen an dem Gipfeltreffen teil.

Unter dem Motto „Weltweite Talente vereinen, um eine bessere Zukunft zu gestalten" lautet die jährliche Agenda des Gipfels: „Globales Jugendengagement im Zeitalter der KI: Eine nachhaltige Zukunft gestalten." Ziel ist es, die Erkenntnisse junger Menschen auf der ganzen Welt zu nutzen, die internationale Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Technologie zu vertiefen und gemeinsam Fragen zu jungen Menschen, Wissenschaft, der Welt und der Zukunft anzugehen.
Hielt jeweils eine Keynote-Rede zu den Themen Bildungsreform im Zeitalter der KI, KI und Prozessorchips, die Beteiligung junger Wissenschaftlerinnen an der Wissenschaft und Quantencomputing. Sie erkundeten neue Möglichkeiten für die wissenschaftliche Forschung, die Talentförderung und die internationale Zusammenarbeit im Zeitalter der KI.
Der diesjährige Gipfel legte einen stärkeren Fokus auf die Förderung junger Wissenschaftler; 88 Prozent der Teilnehmer waren junge Talente unter 45 Jahren. Ziel war es, ein Netzwerk internationaler Fachzeitschriften aufzubauen, junge wissenschaftliche Talente zusammenzubringen, eine Reihe internationaler Kooperationsprojekte zu ermöglichen und die Anwendung und Kommerzialisierung wissenschaftlicher und technologischer Errungenschaften voranzutreiben. Auf dem Gipfeltreffen wurde der Bericht über die Verteilung und Mobilität junger Wissenschaftler auf dem Gebiet der verkörperten Intelligenz veröffentlicht, das World Young Scientist Summit Partner Journal Program ins Leben gerufen und das 2026 World Young Scientist Innovation and Entrepreneurship Growth Support Program gestartet. Außerdem veröffentlichte die Organisation die Liste der „Young Scientist Pioneers 2035" und kündigte den Preis für junge Wissenschaftler im Bereich nachhaltige Entwicklung 2026 an. Die Auszeichnungen wurden an vier chinesische und ausländische Wissenschaftler verliehen.
Darüber hinaus konzentrierte sich die Konferenz auf Bereiche wie die zukünftige Fertigung, Quanteninformation, verkörperte Intelligenz, Gehirn-Computer-Intelligenz, Umweltwissenschaften, Tiefseeressourcen sowie Leben und Gesundheit und veranstaltete 12 parallele Foren. Dazu gehörten auch die Ausstellung und der Austausch von Zukunftstechnologien und Konzeptprodukten „Gravitation π", lokale thematische Begleitveranstaltungen sowie Studienbesuche in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Geisteswissenschaften, wodurch eine interdisziplinäre, regionenübergreifende und sektorübergreifende Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit junger Menschen im Bereich Wissenschaft und Technik weiter ausgebaut wurde.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.