Die neue Funktion Regulatory Monitoring (Regulierungsüberwachung) kombiniert künstliche Intelligenz mit einer Validierung durch Experten, um eine kontinuierliche Bewertung aktiver und geplanter verbindlicher Vorschriften auf Unternehmensebene zu ermöglichen.
NEW YORK, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Datamaran gab heute die allgemeine Verfügbarkeit von Applicability Assessment bekannt, einer neuen Funktion seiner Regulatory Monitoring-Plattform.
Für Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind, ist die Ermittlung der geltenden Vorschriften nach wie vor weitgehend ein manueller Prozess, bei dem Hunderte von Vorschriften für jede einzelne Einheit einzeln anhand von Schwellenwerten überprüft werden müssen – ein Vorgang, der bei jeder Änderung wiederholt werden muss. Der Prozess lässt sich nicht skalieren, und wenn man Abstriche macht, läuft man Gefahr, wichtige Verpflichtungen zu vernachlässigen.
Applicability Assessment macht aus dieser Aufgabe eine kontinuierliche, KI-gestützte und von Experten validierte Funktion. Mit einem Klick können Unternehmen jede Einheit einer Gruppe anhand geltender und geplanter verbindlicher Vorschriften bewerten. Jede Kombination aus Rechtssubjekt und Vorschrift wird hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit mit den Bewertungen Wahrscheinlich, Unwahrscheinlich oder Ungewiss eingestuft, wobei die Gründe für jede Entscheidung dargelegt werden.
„‚Wir müssen einfach nur wissen, was für uns gilt' – das hören wir oft von Rechts-, Compliance- und Nachhaltigkeitsteams. Applicability Assessment liefert diese Informationen schnell und zuverlässig auf Unternehmensebene und in großem Maßstab."
– Marjella Lecourt-Alma, CEO und Mitbegründerin von Datamaran
Unternehmen, die die Anwendbarkeitsbewertung vor der Markteinführung getestet haben, hoben die Transparenz ihrer Logik und ihre Benutzerfreundlichkeit hervor:
„Applicability Assessment von Datamaran kam zu denselben Ergebnissen, zu denen auch wir gelangt wären, und die Logik dahinter hat mir gefallen. Die Möglichkeit, die Bewertungskriterien einzusehen und diese Logik klar dargelegt zu bekommen, vermittelt mir Sicherheit. Und da wir viele verschiedene, voneinander getrennte Organisationseinheiten haben, ist es sehr wertvoll, von einem Dashboard aus starten zu können."
– Pilotnutzer, globaler Industriehersteller
„Die Anwendbarkeitsprüfung ist wirklich benutzerfreundlich und sehr einfach anzuwenden. Es wird ziemlich deutlich angegeben, welche Datenfelder fehlen, sodass wir genau wissen, was wir benötigen, um zu einer Antwort zu gelangen."
– Pilotnutzer, globaler Lebensmittelhersteller
Wichtigste Funktionen
Von der Entdeckung bis zur Entscheidung
Datamaran verfolgt verbindliche Vorschriften und freiwillige Initiativen in über 99 nichtfinanziellen Themenbereichen und mehr als 190 Ländern. Da die Bewertungen vorgeschlagene Vorschriften abdecken, können Unternehmen sich schon lange vor deren Inkrafttreten auf die damit verbundenen Verpflichtungen vorbereiten – und zwar auf derselben Plattform, die sie auch zur Ermittlung und Überwachung dieser Vorschriften nutzen. In einer Kundenstudie dauerte eine Recherche, die manuell etwa 28 Stunden in Anspruch nahm, mit Datamaran nur fünf Minuten.
Um mehr zu erfahren oder eine Demo zu buchen, besuchen Sie https://www.datamaran.com/regulatory-monitoring.
Informationen zu Datamaran
Datamaran bietet KI-gestützte Risiko- und Governance-Tools, denen führende Organisationen weltweit vertrauen. Datamaran kombiniert fortschrittliche KI mit strukturierten Governance-Workflows, um kontinuierlich entscheidungsreife Erkenntnisse zu Risiken, Vorschriften und den Erwartungen der Interessengruppen zu liefern und so eine stärkere Governance sowie langfristige Widerstandsfähigkeit zu ermöglichen.
Helen Skeen, Vizepräsidentin Marketing: helen.skeen@datamaran.com.
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Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.