DAHON-V Tech - die Technik, die dafür sorgt, dass sich ein Klapprad wie ein Rennrad fährt

20.09.2026

SACRAMENTO, Kalifornien, 20. September 2026 /PRNewswire/ -- Klappräder sind längst keine Nische mehr. In den letzten zehn Jahren ist eine Vielzahl von Modellen in jeder Preisklasse auf den Markt gekommen – von Einsteigermodellen für den Pendelverkehr bis hin zu Premium-Klapprädern, die ein modisches Statement setzen. Das Wachstum dieser Kategorie ging jedoch mit Qualitätsmängeln einher: Scharniere, die sich bereits im ersten Jahr der Nutzung lockern, Rahmen, die sich unter Belastung verbiegen, und Antriebe, die an Steigungen nachgeben. Nur wenige Marken haben die Fahrleistung zu ihrem zentralen technischen Anliegen gemacht. DAHON tut dies seit 1982 kontinuierlich.

Kann sich ein Klapprad wie ein Rennrad fahren lassen? Das veranlasste die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von DAHON zu einer eingehenderen Untersuchung. Das Team führte umfassende Tests an mehr als 40 Rädern verschiedener Marken durch, um herauszufinden, was ein nachgiebiges Klapprad von einem reaktionsschnellen unterscheidet. Das Ergebnis war die DAHON-V-Technologie – eine Test- und Konstruktionsmethodik, die mittlerweile auf die gesamte Klapprad-Produktpalette des Unternehmens angewendet wird.

Diese Entwicklungsarbeit blieb nicht unbemerkt. Das Mariner HD wurde auf der Taipei Cycle Show mit dem d&i Award 2026 ausgezeichnet, und DAHONs ultraleichtes E-Bike K-Feather erhielt den China Cycle 2024 Gold Award.

„Nach einer Phase umfangreicher, strenger Forschung haben wir die DAHON-V-Tech-Suite entwickelt. Sie basiert auf einer Kombination aus Physik, computergestützter FEM-Analyse und Dehnungsmessstreifen. Vor allem handelt es sich hierbei um eine bahnbrechende Methode, mit der sich die Fahrsteifigkeit von Fahrradrahmen wirklich testen lässt."

— sagte Dr. David Hon, Gründer und CEO von DAHON.

DAHON-V Tech

Was DAHON-V misst – und was sich dadurch geändert hat 

Die DAHON-V-Tech-Suite umfasst umfassende Tests zur Steifigkeit von Rahmen und Sattelstütze, zur Gesamtsteifigkeit des Fahrrads sowie dynamische Schwingungstests. Aus den Daten ergaben sich zwei technische Weiterentwicklungen, die nun in der gesamten DAHON-Klappfahrrad-Produktpalette zum Einsatz kommen – ermöglicht durch das DELTECH-Kabel und das Super-Unterrohr erhöht die DAHON-V-Technologie die Rahmensteifigkeit um 33 % und übersetzt die Tretkraft in einen realen Geschwindigkeitsgewinn von 5–15 %, abhängig von Fahrergewicht, Gelände und Radgröße.

Serie Mariner Heavy Duty – ein technischer Durchbruch

Für ein Segment, das von Herstellern von Klappfahrrädern oft übersehen wird, hat DAHON nun seine Serie Mariner Heavy Duty auf den Markt gebracht – Mariner HD (20-Zoll-Räder) und Mariner XL (20-Zoll-Räder) – mit einer Tragfähigkeit von bis zu 330 lb (150 kg), wobei die Rahmen mit einer Belastung getestet wurden, die 50 % über der Standardbelastung von City-Bikes liegt, sowie 100.000 Belastungszyklen zur Ermüdungsprüfung durchlaufen haben. Sie verfügen über einen Shimano-8-Gang-Antrieb mit Scheibenbremsen für ein berechenbares Fahrverhalten im städtischen und gemischten Gelände.

Vom ultraleichten K-Feather bis zur Mariner Heavy-Duty-Serie bietet DAHON-V eine Antwort auf den ältesten Kompromiss dieser Kategorie: den zwischen Transportfreundlichkeit und Fahrkomfort.

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Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.