Comarch Loyalty wandelt das Treueprogramm von Azerbaijan Airlines in ein Fintech-Ökosystem um

20.10.2026

AZAL Miles fungiert nun als digitale Geldbörse und belohnt Fluggäste sowohl für Reisen als auch für alltägliche Ausgaben.

KRAKAU, Polen, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Comarch Loyalty, ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten Loyalitätsprogrammen, gab heute bekannt, dass es AZAL Miles, das Vielfliegerprogramm von Azerbaijan Airlines, überarbeitet hat. Durch die Implementierung der Comarch Loyalty-Plattform ist die Fluggesellschaft von einem traditionellen, distanzbasierten Prämiensystem zu einem umfassenderen Fintech-Modell gewechselt. Das aktualisierte System verknüpft Statusmeilen direkt mit den Ticketausgaben.

Comarch is a global software house delivering and integrating proprietary IT products. The company was founded in 1993 in Kraków, Poland and carries out projects for leading Polish and global brands in more than 100 countries on six continents. These brands include JetBlue, Heathrow Airport, TrueValue, Costa Coffee, BP, Heineken, Goodyear, Pepsi, BZ WBK (Santander Group), CitiFinancial (Citigroup), Deutsche Bank PBC, and ING Insurance.

Comarch Loyalty integrierte einen QR-Scanner direkt in die AZAL-App, sodass Mitglieder Meilen in einem Netzwerk von Partnern außerhalb der Fluggesellschaft sammeln und einlösen können. Diese Infrastruktur verbindet das Treueprogramm mit Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen.

Comarch Loyalty führte außerdem ein Zahlungsmodul namens „Cash+Miles" ein, mit dem Fluggäste Transaktionen beim Bezahlvorgang zwischen Bargeld und gesammelten Meilen aufteilen konnten.

Die neue Comarch Loyalty-Architektur unterstützt direkte API-Verbindungen von Drittanbietern, einschließlich einer kürzlich erfolgten Integration mit Bolt. Fluggäste können Meilen direkt in ihrem Konto gegen Gutscheine für Fahrdienste eintauschen.

Im Hintergrund verwaltet die Comarch Loyalty-Automatisierungs-Engine die Prämien über den gesamten Lebenszyklus des Programms. Dazu gehören die Vergabe von Willkommensmeilen für Neuanmeldungen, die Verteilung jährlicher Geburtstagsmeilen und die Bereitstellung gezielter Aktionscodes für bestimmte Nutzersegmente ohne manuelle Überwachung.

Als Technologiepartner des AZAL Miles-Programms stellt Comarch Loyalty die skalierbare Architektur bereit, die erforderlich ist, um die Absicht der Fluggesellschaft zu verwirklichen, neue Möglichkeiten für Mitglieder zu schaffen und personalisiertere Dienstleistungen anzubieten.

Informationen zu Comarch Loyalty

Comarch Loyalty ist ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten Loyalitätslösungen und unterstützt umfangreiche B2B-, B2C- und Coalition-Programme für mehr als 1,3 Milliarden Mitglieder in über 50 Ländern auf 6 Kontinenten.Mit über 150 aktiven Loyalitätsprojekten und der nahtlosen Integration von über 2.000 Partnern verarbeitet Comarch Loyalty jährlich 15 Milliarden loyalitätsbezogene Transaktionen und wandelt so riesige Loyalitätsdaten in margensteigernde Entscheidungen und einen nachweislichen ROI um.

Kernstück der Plattform ist eine hochentwickelte Agentic AI-Schicht, die proaktiv den Programmstatus überwacht, es Marketingfachleuten ermöglicht, Kampagnen zu erstellen und Dateneinblicke in einfacher Sprache zu gewinnen, und das Kundenverhalten vorhersagt, um das jeweils beste Angebot zu liefern. In Kombination mit AI Loyalty Guard zur Betrugserkennung in Echtzeit gibt Comarch Loyalty bekannten Marken wie BP, Ford, Heathrow, JetBlue und Deutsche Bahn die Technologie an die Hand, um den Customer Lifetime Value und die Rentabilität zu maximieren. Die globale Expertise des Unternehmens wird immer wieder durch renommierte Branchenauszeichnungen bestätigt und regelmäßig in führenden Analystenberichten hervorgehoben. Weitere Informationen finden Sie auf loyalty.comarch.com.

Medienkontakt: michal.ostasz@comarch.com 

 





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Elektro-Offensive trägt Mercedes-Benz – trotz Absatzminus in China

08.10.2026

Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.

Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.

Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.

Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.