Colt DCS meldet eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 27 %

25.06.2026
  • Reduzierung der Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1, 2 (marktbasiert) und 3 um 27 % gegenüber dem Basisjahr 2019.
  • Erreichung einer Stromversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien im Bereich Scope 2 sowie eines Anteils erneuerbarer Energien von 90 % am Gesamtenergieverbrauch (Scopes 1, 2 und 3).
  • Weiterentwicklung des „Global Reference Design" (GRD) durch die Integration kohlenstoffärmerer Materialien, energieeffizienter Systeme und nahezu abwasserfreier Kühllösungen in neue Architekturprojekte.

LONDON, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Colt Data Centre Services (Colt DCS), ein globaler Anbieter von KI-fähigen Hyperscale- und Enterprise-Rechenzentrumslösungen, gab heute die Veröffentlichung seines vierten jährlichen Nachhaltigkeitsberichts bekannt.

Colt DCS Reports 27% Reduction in Greenhouse Gas Emissions

Der Bericht legt die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens im Jahr 2025 dar und enthält Daten zu den wesentlichen Themen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG), die im Rahmen einer 2024 durchgeführten Wesentlichkeitsanalyse (Double Materiality Assessment) identifiziert und priorisiert wurden.

Daraus geht hervor, dass Colt DCS die Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1, 2 (marktbasiert) und 3 im Vergleich zum Basisjahr 2019 um 27 % gesenkt hat.

Im vergangenen Jahr bezog der Rechenzentrumsanbieter zudem zu 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen im Rahmen von Scope 2 – mittels Zertifikaten für erneuerbare Energien – und erreichte einen Anteil erneuerbarer Energien von 90 % am Gesamtenergieverbrauch (Scopes 1, 2 und 3).

Diese Reduzierung spiegelt das anhaltende Engagement des Unternehmens wider, die Dekarbonisierung von Design, Entwicklung und Betrieb seiner Rechenzentren voranzutreiben.

Aufbauend auf diesem Ansatz hat Colt DCS im Jahr 2025 sein „Global Reference Design" (GRD) weiterentwickelt – ein reproduzierbares, standardisiertes Konzept, das flexibel genug ist, um sich an lokale Anforderungen anzupassen, und gleichzeitig die Konsistenz der Grundprinzipien bei künftigen Projekten wahrt. Das GRD integriert energieeffiziente Systeme, Materialien mit geringerem „Embedded Carbon" (grauer Energie/CO2-Fußabdruck) sowie Kühltechnologien mit nahezu abwasserfreiem Betrieb in die Architektur aller neuen Rechenzentren; dabei werden ein jährlicher PUE-Wert von unter 1,2 sowie Abfallverwertungsquoten von 75 % bei Bau und Rückbau und 90 % im laufenden Betrieb angestrebt.

Hinsichtlich des Wasserverbrauchs setzt das GRD auf Kaltwassersysteme, die Kältemittel mit niedrigem GWP-Wert verwenden und nahezu keinen Wasserverbrauch aufweisen, ergänzt durch die Regenwassernutzung für Nicht-Trinkwasserzwecke im Innenbereich. Flüssigkeitskühlsysteme mit geschlossenem Kreislauf lassen das Kühlmedium in einem hermetisch abgeschlossenen System zirkulieren und führen Wärme ab, ohne auf Verdunstung angewiesen zu sein.

Zu den weiteren wesentlichen Merkmalen des Nachhaltigkeitsberichts 2025 gehören:

  • Erhalt der „Great Place To Work"-Zertifizierung: 92 % der Mitarbeitenden empfehlen Colt DCS als Top-Arbeitgeber weiter (ein Anstieg gegenüber 87 % im Jahr 2024).
  • Auszeichnung als „Best Talent Developer of the Year" bei den Data Centre World Awards.
  • Erhalt der „TRUE Zero Waste"-Zertifizierung für drei Standorte: London North, Tokio Inzai 1–3 und Osaka Keihanna.
  • Erreichen eines weltweiten PUE-Werts von 1,41.
  • Zertifizierung nach ISO 27001 (Informationssicherheits-Managementsystem) auf weltweiter Ebene sowie nach ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) für das Vereinigte Königreich und Europa.

Anthea van Scherpenzeel, Head of Environmental Sustainability bei Colt DCS, erklärte: „Wir sind stolz auf die Fortschritte bei der Reduzierung der absoluten Emissionen im Jahr 2025, während wir konsequent auf unser Netto-Null-Ziel für 2045 hinarbeiten. Ganzheitliche CO₂-Bilanzierungen (Whole Life Carbon Assessments) helfen Kunden und Partnern dabei, die wesentlichen Emissionsquellen entlang der Wertschöpfungskette zu identifizieren und die Auswirkungen von Entscheidungen in den Bereichen Design und Beschaffung zu verstehen. Dank der engen Zusammenarbeit mit Lieferanten und Industriepartnern sind wir zuversichtlich, dass wir Projekte weiterhin zügig und in großem Maßstab realisieren und gleichzeitig stetige Fortschritte bei der Erreichung unserer SBTi-Ziele erzielen können."

Dina Nassar, Sustainability Analyst bei Colt DCS, ergänzte: „Da das Wachstum der KI Rechenzentrumsbetreiber weltweit vor neue Herausforderungen im Bereich der Effizienz stellt, entwickeln wir die Planung, den Bau und den Betrieb unserer Rechenzentren kontinuierlich weiter. Unsere überarbeiteten GRD-Richtlinien (Global Reference Design) untermauern die für 2025 angestrebten Effizienzsteigerungen, indem sie sicherstellen, dass bereits in der Planungsphase Materialien mit geringerem ‚Embedded Carbon' (grauer Energie) sowie fortschrittliche Kühltechnologien berücksichtigt werden."

Über Colt DCS

Wir planen, bauen und betreiben Rechenzentren für globale Hyperscaler und Großunternehmen. Unser weltweites Portfolio umfasst 15 in Betrieb befindliche Rechenzentren sowie 12 weitere Standorte in der Entwicklung, verteilt auf neun Städte in Großbritannien, Europa und der APAC-Region. Wir ermöglichen unseren Kunden eine effektive Wachstumsplanung und geben ihnen gleichzeitig Sicherheit. Wir stellen eine sichere, ausfallsichere und hervorragend vernetzte Infrastruktur bereit, die Raum für geplante Kapazitätserweiterungen in der Zukunft bietet. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Rechenzentrumsbranche setzen wir unsere Vision um, der vertrauenswürdigste und kundenorientierteste Rechenzentrumsbetreiber am Markt zu sein. Der Umweltschutz steht im Mittelpunkt unseres Handelns, da wir ihn als grundlegende Verantwortung gegenüber unserem Planeten begreifen. Deshalb übernehmen wir aktiv Verantwortung dafür, unsere Umweltauswirkungen weltweit zu reduzieren und Nachhaltigkeit zu einem zentralen strategischen Treiber zu machen. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Colt DCS umfassende, kurz- und langfristige „Science Based Targets" (wissenschaftsbasierte Klimaziele) gesetzt, um die Emissionen im Einklang mit dem aktuellen Net-Zero-Standard der SBTi zu senken.

https://www.coltdatacentres.net/de-DE

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/3000101/Colt_DCS_Sustainability_Report_2025.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2680784/Colt_DCS_Logo.jpg

Colt Data Centre Services logo

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.