PEKING, 11. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 7. September 2026 (Ortszeit) fand an der Lomonossow-Universität Moskau die Kulturveranstaltung 2026 „Liangzhu: A Dialogue across World Civilizations" statt, an der Hunderte von Vertretern aus Kultur-, Bildungs- und Medienkreisen Chinas und Russlands teilnahmen.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Informationsbüro der Volksregierung der Provinz Zhejiang, dem Auslandsamt der Volksregierung der Provinz Zhejiang, der Zhejiang Media Group, dem Verwaltungskomitee des archäologischen Geländes Liangzhu in Hangzhou sowie der Hochschule für Fernsehen der Lomonossow-Staatlichen Universität Moskau ausgerichtet. Mitveranstalter waren das Auslandszentrum der Zhejiang Media Group, der Zhejiang-Universitätsverlag und das Online-Chinesisch-Klassenzimmer „Media Plus" in Russland, mit Unterstützung der Lomonossow-Staatlichen Universität Moskau, der Zhejiang-Universität, des Liangzhu-Museums und der Botschaft der Volksrepublik China in der Russischen Föderation.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier überreichte die Universität Zhejiang der Lomonossow-Universität Moskau eine umfassende Sammlung antiker chinesischer Gemälde. Die Zhejiang Media Group unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule für Fernsehen der Lomonossow-Universität Moskau. Der Trailer zum chinesisch-russischen Gemeinschaftsproduktions-Dokumentarfilm „Liangzhu: Exploring the Origins of World Civilizations" wurde veröffentlicht, und russische Studierende erhielten Zertifikate als „Liangzhu Promoter" Das Russland-Programm des „Liangzhu Culture Youth Communication Plan" sowie die Sonderausstellung „Hello, Liangzhu" mit Schwerpunkt auf Russland wurden ins Leben gerufen, um russischen Schülern die Möglichkeit zu geben, die Liangzhu-Kultur hautnah zu erleben. Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem ein Salon zum Dialog der Kulturen statt.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.