Bybit erhält VARA-Lizenz für Börsendienstleistungen in Dubai

23.10.2026

Bybit Fintech FZE erhält behördliche Zulassung für Spothandel und bekräftigt damit seine Verpflichtung zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben sowie zur Entwicklung von Dubais Ökosystem für digitale Vermögenswerte

DUBAI, VAE, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Bybit, die neue Finanzplattform, der weltweit mehr als 80 Millionen Nutzer vertrauen, gab bekannt, dass Bybit Fintech FZE von der Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) in Dubai eine Lizenz als Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte (VASP) für Börsendienstleistungen erhalten hat, die den Spothandel umfasst.

Die Lizenz stellt einen wichtigen Meilenstein für Bybit in Dubai dar, wo das Unternehmen 2022 seinen internationalen Hauptsitz errichtete. Sie unterstützt zudem Bybits fortlaufende Bemühungen, sein Geschäft innerhalb etablierter regulatorischer Rahmenbedingungen auszubauen und zur Entwicklung der Branche für digitale Vermögenswerte in Dubai beizutragen.

„Dubai hat bedeutende Fortschritte beim Aufbau eines regulatorischen Umfelds für virtuelle Vermögenswerte erzielt, und wir freuen uns, bei unserer Entwicklung in Dubai diesen nächsten Schritt zu gehen", erklärte Ben Zhou, Co-founder and CEO von Bybit. „Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit in Dubai fortzusetzen, die lokale Gemeinschaft im Bereich digitaler Vermögenswerte zu unterstützen sowie unser Geschäft im Einklang mit den von VARA festgelegten Standards auszubauen."

Auf langfristigen Erfolg ausgerichtet

„Der Erhalt dieser Lizenz ist ein bedeutender Schritt nach vorn für Bybit. Wir haben großen Respekt vor der Arbeit von VARA bei der Schaffung eines klaren und robusten Regulierungsrahmens für virtuelle Vermögenswerte", erklärte Peter Loo, Chief Legal and Compliance Officer bei Bybit. „Ein gesunder Markt für digitale Vermögenswerte braucht eine starke Aufsicht, ein solides Risikomanagement sowie die Verpflichtung zum Schutz der Nutzer. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit VARA im Zuge des Ausbaus unseres Geschäfts in Dubai fortzusetzen. Wir hoffen außerdem, den Umfang unserer zugelassenen Tätigkeiten künftig vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen auf Derivate ausweiten zu können. Derivate sind ein wichtiger Bestandteil des globalen Handelsgeschäfts von Bybit, und wir möchten unser Angebot durch den entsprechenden regulatorischen Prozess in Dubai ausweiten."

Für Bybit ist die Lizenz Teil umfassenderer Bemühungen, sein Geschäft in jedem Markt im Einklang mit den jeweiligen lokalen Anforderungen auszubauen. Das Unternehmen investiert weiterhin in Compliance, Sicherheit sowie Risikomanagement, während es Produkte und Dienstleistungen für Nutzer in verschiedenen Rechtsordnungen entwickelt.

Der Meilenstein in Dubai reiht sich in die weiteren regulatorischen Fortschritte von Bybit im Jahr 2026 ein. In seiner Grundsatzrede im Oktober hob Ben fünf neue Lizenzen und behördliche Genehmigungen hervor, die Bybit 2026 in der Europäischen Union, auf den Kaimaninseln, in Indonesien, Südafrika und El Salvador erhalten hat.

Diese Entwicklungen spiegeln Bybits kontinuierliches Bestreben wider, mit den Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten und die entsprechenden Genehmigungen im Zuge der internationalen Expansion zu sichern. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass enge Beziehungen zu den Aufsichtsbehörden sowie Dienstleistungen, die den jeweiligen lokalen Vorschriften entsprechen, wichtig sind, um dauerhaftes Vertrauen bei Nutzern und Marktteilnehmern aufzubauen.

Unterstützung von Dubais Ökosystem für digitale Vermögenswerte

Seit der Gründung des internationalen Hauptsitzes in Dubai im Jahr 2022 hat sich Bybit durch Branchenengagement, Partnerschaften und Initiativen, die den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit fördern, am wachsenden Blockchain- und Web3-Ökosystem des Emirats beteiligt.

Dubais regulatorischer Rahmen sowie seine internationale Reichweite machen Dubai zu einem Schlüsselmarkt für die weitere Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Bybit beabsichtigt, seine Präsenz im Emirat auszubauen, mit relevanten Interessengruppen zusammenzuarbeiten und seine Dienstleistungen im Einklang mit den geltenden regulatorischen Anforderungen weiterzuentwickeln.

#Bybit / #NewFinancialPlatform 

Informationen zu Bybit

Bybit ist die neue Finanzplattform.

Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch Zugang zu allen finanziellen Möglichkeiten auf der Welt haben sollte. Deshalb entwickeln wir die erste intelligente Plattform, die jeden Menschen an jedem Ort mit der globalen Finanzwelt verbindet.

Bybit genießt das Vertrauen von mehr als 80 Millionen Nutzern weltweit und vereint Investitionen, Handel, Zahlungsverkehr sowie Vermögensaufbau in einem einzigen sicheren und intelligenten Ökosystem. Durch die Kombination aus KI-gestützter Technologie, hoher globaler Liquidität, solider Sicherheit sowie transparenten Abläufen macht Bybit die globale Finanzwelt für alle zugänglicher, effizienter und konstruktiver.

Für alle gemacht. Unterstützt durch Intelligenz. Offen für die Welt.

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Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.