Anycubic startet den Vorverkauf des Photon P1 Max, eines großformatigen Harz-3D-Druckers mit einem Bauvolumen von 18,3 Litern

23.07.2026

SHENZHEN, China, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Anycubic gab heute den Vorverkauf des Photon P1 Max bekannt, eines großformatigen Harz-3D-Druckers für fortgeschrittene Anwender, Studios und die Kleinserienfertigung. Der Photon P1 Max kombiniert ein Bauvolumen von 18,3 Litern, intelligente Automatisierung sowie Unterstützung für hochviskose Harze und ist für große Prototypen, detailreiche Modelle und Produktionsserien ausgelegt. Die Preise im Vorverkauf beginnen bei 849 US-Dollar.

Photon P1 Max, an 18.3L Large-Format Resin 3D Printer

Großformatige Drucke mit gleichbleibender Detailgenauigkeit

Der Photon P1 Max bietet ein Bauvolumen von 18,3 Litern für den Druck großer Modelle oder mehrerer Teile in einem einzigen Druckvorgang. Ein monochromes 14-Zoll-LCD mit 12K-Auflösung sorgt für feine Details, während eine Beleuchtungsgleichmäßigkeit von über 92 % zu einer konstanten Belichtung auf der gesamten Baufläche beiträgt.

Für gleichbleibende Druckergebnisse verwendet das Gerät eine präzisionsgeschliffene Stahlbauplatte und eine starre Halterung für den Belichtungsbildschirm. Die geschlossene Bauweise hält zudem mehr als 99,99 % des UVA-Lichts aus der Umgebung ab und verringert so das Risiko eines unbeabsichtigten Aushärtens des Harzes.

Für lange Druckaufträge konzipiert

Eine Kugelumlaufspindel der Klasse C7, Linearführungen und das neue Lichtquellensystem LighTurbo 4.0 sorgen bei langen Druckaufträgen durchgehend für stabile Bewegungsabläufe und eine gleichbleibende Lichtleistung. Das Bewegungssystem erreicht eine Wiederholpositioniergenauigkeit von ±0,01 mm.

Die Wave-Release-Technologie reduziert die Abzugskraft im Vergleich zu herkömmlichen NFEP-Folien um mehr als 60 %, wodurch sich großformatige Drucke leichter von der Trennfolie lösen lassen.

Intelligente Druckassistenz

Der Photon P1 Max wird werkseitig kalibriert ausgeliefert und verfügt über das Intelligent Leveling System 3.0, das vor jedem Druck die Nivellierung der Bauplatte überprüft sowie bei Bedarf Kraftwerte in Echtzeit für die manuelle Feinjustierung anzeigt.

Während des Druckvorgangs passt Dynamic Release 3.0 die Hubhöhe und -geschwindigkeit automatisch anhand der Abzugskraft an, während Dynamic Light-Off Compensation 3.0 die Light-Off-Zeit entsprechend dem Fließverhalten des Harzes optimiert.

Ein integriertes KI-Prüfsystem überwacht den Einbau der Bauplatte, die Ablösung der Bodenschicht, den Harzstand sowie Harzrückstände. Die KI-Erkennung ist standardmäßig deaktiviert und zeigt bei Aktivierung einen Hinweis auf die Aufzeichnung an.

Geeignet für hochviskose Harze

Der Photon P1 Max unterstützt Harze mit einer Viskosität von bis zu 8000 cps und verfügt über voreingestellte Profile für Anycubic-Harze.

Ein temperaturgeregelter Harzbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1900 ml hält das Harz während des Druckvorgangs bei einer Temperatur von bis zu 35 °C und sorgt so auch bei langen Druckaufträgen für gleichbleibende Harzeigenschaften. Die Kapazität reicht aus, um ein einzelnes 300-mm-Modell ohne Nachfüllen fertigzustellen.

Einfachere tägliche Bedienung

Mehrere Neuerungen erleichtern die tägliche Bedienung, darunter eine Schnellwechsel-Bauplatte und ein Schnellwechsel-Harzbehälter, ein werkzeuglos abnehmbarer Belichtungsbildschirm, ein Harz-Tropfhalter sowie ein verbesserter Ausgießstutzen für eine sauberere Handhabung des Harzes. Der Klappdeckel bleibt in jedem Winkel über 45° offen, und das Betriebsgeräusch liegt bei maximal 45 dB. AirPure 2.0 ist als optionales Zubehör zur Geruchsreduzierung erhältlich.

Preise und Verfügbarkeit im Vorverkauf

Der Vorverkauf des Photon P1 Max beginnt am 22. Juli um 10:00 Uhr und umfasst drei Preisstufen:

  • 22. Juli – 3. August: 849 US-Dollar und 3 exklusive Boni
  • 4. August – 11. August: 899 US-Dollar und 3 exklusive Boni
  • 12. August – 31. August: 959 US-Dollar und 3 exklusive Boni

Nach dem 1. September sind keine kostenlosen Zugaben mehr erhältlich. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Vorbestellung finden Sie im offiziellen Anycubic-Shop.

Informationen zu Anycubic

Anycubic wurde 2015 gegründet und entwickelt Desktop-FDM- und Harz-3D-Drucker, Druckmaterialien sowie Software für Bastler, Designer, Ingenieure, Pädagogen und kleine Unternehmen. Die Produkte des Unternehmens sind weltweit in mehr als 200 Ländern und Regionen erhältlich.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3007269/image1.jpg

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.