CHAM, Schweiz, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Heute fand in die ordentliche Generalversammlung der Landis+Gyr Group AG (SIX: LAND) in Cham, Schweiz, statt. Die Aktionäre genehmigten alle vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Anträge. An der Versammlung nahmen 198 Aktionäre (einschliesslich Vertreter) teil, die 57.42 % des ausgegebenen Aktienkapitals repräsentierten.
Alle sieben zur Wiederwahl stehenden Mitglieder des Verwaltungsrates wurden für eine weitere Amtszeit von einem Jahr wiedergewählt: Audrey Zibelman (als Präsidentin), Brett Carter, Eric Elzvik, Steve Louden, Fabian Rauch, Andreas Spreiter, und Christina Stercken. Die Generalversammlung wählte zudem Scott Reese, US-amerikanischer Staatsbürger, als neues Mitglied des Verwaltungsrats für eine Amtsdauer von einem Jahr.
Die Generalversammlung genehmigte eine Ausschüttung von CHF 1.20 pro Namenaktie aus Kapitaleinlagereserven. Die Auszahlung erfolgt ab dem 2. Juli 2026.
Im Weiteren genehmigten die Aktionäre den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2025, den Vergütungsbericht 2025 in einer Konsultativabstimmung sowie den Nachhaltigkeitsbericht 2025.
Die detaillierten Abstimmungsergebnisse werden heute auf der Investor-Website von Landis+Gyr veröffentlicht (Link). Das Protokoll der Generalversammlung 2026 wird in den kommenden Tagen zur Verfügung gestellt.
Wichtige Daten
Ex-Dividende-Datum 30.Juni 2026
Auszahlung der Dividende 2.Juli 2026
Trading-Update zu Q1 FY 2026 28.Juli 2026
Publikation der Halbjahresergebnisse 2026 29. Oktober 2026
Über Landis+Gyr
Landis+Gyr ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie und bietet intelligente Lösungen, die Geräte, Daten und Entscheidungen im Strometz miteinander verbinden. Unsere Mission ist es, die Transformation des Energiesystems durch zielgerichtete Innovation und vertrauensvolle Partnerschaften zu beschleunigen. Mehr als 2'000 Versorgungsunternehmen weltweit vertrauen auf uns. Wir wandeln traditionelle Infrastrukturen in intelligente, vernetzte Systeme um, die eine Echtzeit-Transparenz und -Steuerung des Netzes ermöglichen. Auf Basis dieser Erkenntnisse können Energieversorger Nachfrage antizipieren, ihre Betriebsabläufe optimieren und eine Energieversorgung sicherstellen, die zuverlässiger, resilienter, zugänglicher, sicherer und nachhaltiger ist. Weitere Information finden Sie unter www.landisgyr.com.
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Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.