35.5%! LONGi Once Again Breaks World Record for Crystalline Silicon-Perovskite Tandem Solar Cell Efficiency

16.07.2026

SHANGHAI, July 16, 2026 /PRNewswire/ -- At the 2026 Solar and Energy Storage Innovation Conference, LONGi officially announced that its independently developed crystalline silicon-perovskite tandem solar cell has achieved a conversion efficiency of 35.5%, certified by the European Solar Test Installation (ESTI), once again setting a new world record.

LONGi officially announced that its independently developed crystalline silicon-perovskite tandem solar cell has achieved a conversion efficiency of 35.5%, certified by the European Solar Test Installation (ESTI)

Crystalline silicon-perovskite tandem solar cells represent the mainstream technology route for next-generation ultra-high-efficiency solar cells, with a theoretical efficiency limit of up to 43% – far exceeding the Shockley–Queisser limit of 33.7% for single-junction cells. Through sustained technological breakthroughs, LONGi's tandem cell team lifted the efficiency to 33.9% in November 2023 and further to 34.6% in June 2024. In less than a year since then, the team has achieved a series of successive advances, moving from 34.85% to 35.2%, and now to 35.5%, clearly demonstrating the R&D strength and spirit of exploration at LONGi's Central Research Institute.

In May this year, LONGi's independently developed two-terminal crystalline silicon-perovskite tandem cell efficiency (35.2%) was included in the 68th edition of the Solar Cell Efficiency Tables published by the team led by Professor Martin Green at the University of New South Wales, Australia, marking a representative high-level achievement for this technology route at the time. Meanwhile, under conditions closer to industrial-scale dimensions, LONGi achieved conversion efficiencies of 34.3% (261 cm²) and 32.2% (274 cm²), highlighting the promising industrialization prospects of tandem technology. Furthermore, LONGi's tandem modules delivered conversion efficiencies of 31.4% and 29.4%, both independently certified by authoritative international institutions and included in the efficiency tables, further strengthening the foundation for moving crystalline silicon-perovskite tandem technology from the lab to industrial application.

Driven by its leading technological innovation capabilities, LONGi has established a tiered R&D system of "one generation in mass production, one in development, and one in reserve," continuously advancing technological breakthroughs and high-quality development in clean energy. Looking ahead, LONGi will remain focused on technological leadership, delivering iterative breakthroughs to contribute the innovative strength of a Chinese enterprise to the global energy transition.

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.